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Augsburg und Gelsenkirchen - Schalke 04 verpflichtet Trainer Markus Weinzierl für mehrere Jahre und benennt dessen Auftrag. Der FC Augsburg gibt zuvor dessen Nachfolger bekannt.

Markus Weinzierl verlässt den FC Augsburg und wechselt zum FC Schalke 04.

Das bestätigten die Königsblauen am Donnerstagabend - rund eine Stunde, nachdem sein bisheriger Klub  bekannt gegeben hatte, dass alles geklärt sei.

Weinzierl erhält auf Schalke einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019. "Ich habe den Weg von Markus Weinzierl über viele Jahre verfolgt, nicht erst seit seiner Zeit beim FC Augsburg. Er ist ein Trainer, der einer Mannschaft ein neues taktisches Konzept geben kann, auf Schalke sicherlich geben wird", erklärte der neue S04-Manager Christian Heidel. "Wir wollen auf Schalke einen Neubeginn starten, da ist Markus genau der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt."

Der ursprünglich bis 2019 datierte Vertrag Weinzierls beim FCA wurde aufgelöst, hieß es in der Mitteilung der Augsburger. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

"Trotz eines langfristigen Vertrages hat sich Markus Weinzierl entschieden, den FCA zu verlassen, um seinen weiteren Weg beim FC Schalke fortzusetzen. Wir bedanken uns bei ihm für vier gute Jahre in der Bundesliga", sagte FCA-Präsident Klaus Hofmann.

Zugleich präsentierten die Augsburger mit Dirk Schuster einen Nachfolger für Weinzierl.

Der bisherige Trainer des SV Darmstadt 98 unterschrieb bei den bayerischen Schwaben einen Dreijahresvertrag bis 2019.

"Nach einer tollen, unvergesslichen, erfolgreichen Zeit in Darmstadt freue ich mich auf die neue Herausforderung in Augsburg", sagte Schuster.

Seine bisherigen Co-Trainer Sascha Franz und Frank Steinmetz wechselten ebenfalls zum FCA. Die bis 2018 laufenden Verträge des Trios bei den Hessen wurden aufgelöst. Über die Höhe der Ablösesumme machte Darmstadt 98 keine Angabe. Auch ein Nachfolger Schusters bei den Lilien ist noch nicht bekannt.

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