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München - Gladbach kann als viertes deutsches Team in die Champions League einziehen. Trainer Andre Schubert sagt im SPORT1-Interview, dass das Leben auch ohne Königsklasse weiterginge.

Borussia Mönchengladbach könnte als letzte deutsche Mannschaft noch auf den Zug Champions League aufspringen. Voraussetzung ist, dass die Fohlenelf die Playoff-Runde übersteht, deren Hinspiel unmittelbar vor dem Bundesliga-Auftakt steigt.

Bei SPORT1 spricht Trainer Andre Schubert über die Chancen, die Ziele für die kommende Saison, Neuzugang Christoph Kramer und seine persönliche Situation. 

Andre Schubert über...

die Champions League:

"Wenn wir die Möglichkeit dafür haben, werden wir alles für die Champions League geben. Aber sie ist nicht das große Ziel. Wenn das nicht klappt, spielen wir immer noch Europa League. Aber wir versuchen jetzt, die Kirsche noch oben auf die Torte zu setzen. Wir freuen uns auf jeden Fall riesig, dass wir international dabei sind."

Rückkehrer Christoph Kramer:

"Chris Kramer ist nicht der große Anführer, sondern ein wichtiger Spieler, und wir freuen uns auf ihn. Wir haben wichtige Spieler und Persönlichkeiten verloren. Nicht nur Granit Xhaka und Havard Nordtveit, sondern auch Spieler wie Martin Stranzl und Roel Brouwers, die in den letzten Jahren den Verein und die Mannschaft geprägt haben.

Klar spielt Chris Kramer da eine wichtige Rolle in unseren Planungen. Er ist ein guter Ballverteiler, sehr laufstark und ein Spieler, den man als Stratege mit viel Übersicht bezeichnen kann. Er kann sich auch als Typ gut in die Gruppe einbringen."

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die Ziele für die neue Saison:

"Unser Tabellenziel ist schon länger die Einstelligkeit. Man sieht auch, wie stark sich die anderen Vereine jetzt aufgestellt haben. Bayern München spielt diese Saison wieder eine überragende Rolle, der Klub ist mit überragenden Spielern ausgestattet. Borussia Dortmund, der beste Zweite aller Zeiten, wird in den nächsten Wochen wahrscheinlich auch wieder über 100 Millionen investiert haben.

Leverkusen und Schalke haben sich beide sehr gut verstärkt, und auch Wolfsburg wird nicht noch einmal so eine Saison spielen. Die Konkurrenz ist groß. Wir wollen uns so postieren, damit wir bei möglichen Schwächephasen der anderen Vereine auch mal reinstoßen können."

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seine persönlichen Pläne:

"Ich bin total glücklich, bei Borussia Mönchengladbach Trainer zu sein, und schaue nicht neidisch auf andere Vereine. Denn wir haben eine Mannschaft, die absolut konkurrenzfähig ist und mir sehr viel Freude bereitet."

seine Entwicklung:

"Jeder Mensch ist in einer Entwicklung, er lernt aus bestimmten Erfahrungen. Bei mir ist es so, dass ich mit der Zeit mit einer viel größeren Gelassenheit an Dinge rangehe. Es ist das Wichtigste, diese heitere Gelassenheit auch in unangenehmen Situationen zu bewahren.

Es gehört zum Job dazu, dass von außen viel auf einen einprasselt. Aber ich habe mir diesen Job ausgesucht, und ich müsste das ja nicht machen. Ich bin sehr dankbar. Es gibt mal gute und mal schwierige Zeiten. Aber das bleibt alles im Rahmen und gehört zum Fußball dazu."

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