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Ralf Rangnick (l.) stieg mit RB Leipzig in die Bundesliga auf
Ralf Rangnick (l.) stieg mit RB Leipzig in die Bundesliga auf © Getty Images

Aufsteiger RB Leipzig legt sich auf eine strikte Gehaltsobergrenze fest. SPORT1 weiß, wieviel ein Spieler bei den Ostdeutschen maximal verdienen kann.

Als der Aufstieg von RB Leipzig in die Bundesliga feststand, dachten viele: Der Klub aus dem Osten wird gleich kräftig auf dem Transfermarkt investieren.

Mit den Millionen des Brause-Imperiums Red Bull könnte man dann direkt den FC Bayern und Borussia Dortmund an der Spitze attackieren. 

Doch Sportdirektor Ralf Rangnick stellte früh klar: Der Klub wolle nicht Monopoly spielen, sondern plane organisches Wachstum. Und RB setzt diesen Plan auch in die Tat um.

Strikte Grenze bei RB Lepzig

Nach SPORT1-Informationen hat man sich in der Klubführung auf eine strikte Gehaltsobergrenze festgelegt: Kein Spieler soll mehr als drei Millionen Euro im Jahr verdienen. Inklusive Prämien.

Das selbstauferlegte Gehaltslimit stand schon einem großen Transfer im Weg: Stürmer Kevin Volland verlangte mehr.

Doch die Leipziger wollten ihr Gehaltsgefüge nicht sprengen. Volland entschied sich stattdessen für einen Wechsel von 1899 Hoffenheim zu Bayer Leverkusen.

Embolo-Deal scheiterte nicht am Gehalt

Bei einem anderen Deal, der nicht zustande kam, war die Gehaltsobergrenze allerdings nicht ausschlaggebend. Der Schweizer Breel Embolo galt lange als Wunschkandidat von Rangnick. Der 19-Jährige wäre mit dem Gehalt, das RB ihm bot, auch zufrieden gewesen.

Jedoch wurden sich Leipzig und sein Klub FC Basel nicht über die Ablösesumme einig. Embolo unterschrieb hinterher bei Schalke 04.

Ein Rückschlag, doch Rangnick plant ohnehin nicht den Angriff auf die Spitzenklubs. Noch nicht.

Etat von 40 Millionen

"Wir haben großen Respekt vor der Bundesliga", sagte er im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF: "Wir haben einen guten Kader zusammen. Ich bin auch bisher mit dem, was wir an Neuzugängen haben, sehr zufrieden. Und jetzt schauen wir, dass wir möglichst auch gut starten. Bei dem Startprogramm, was wir haben, wird das nicht so einfach."

Intern plant Leipzig mit einem Lizenzspieler-Etat von 40 Millionen Euro. Damit liegt man nach eigenen Berechnungen im Vergleich zu den anderen Bundesligisten auf einem Platz zwischen 11 und 13.

Landet der Klub am Ende der ersten Bundesliga-Saison auch sportlich in dieser Tabellenregion, wären die Verantwortlichen bei RB sicher schon zufrieden.

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