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Uli Hoeneß forciert seine Rückkehr zum FC Bayern. Wie SPORT1 schon berichtete, will der Patriarch gleich seine beiden früheren Posten von Karl Hopfner zurück.

Die Rückkehr von Uli Hoeneß als Präsident von Bayern München wird immer wahrscheinlicher - und zwar wieder als Präsident und als Aufsichtsratsvorsitzender.

Ein entsprechender Bericht von SPORT1 von Ende Juni verfestigt sich zusehends.

Obwohl der 64-Jährige sich zunächst mit Amtsinhaber Karl Hopfner abstimmen und erst Ende Juli erklären will, ist die Tendenz längst klar.

FCB-Star Thomas Müller sprach sich am Rande seines Benefiz-Golfturniers für ein Comeback aus: "Er ist grundsätzlich eine Bereicherung für den FC Bayern. Er ist ja immer schon präsent. Wie es jetzt weiter geht, muss man sehen."

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Angeblich an Sammer-Abschied beteiligt

Laut kicker soll der langjährige Bayern-Macher bereits gemeinsam mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Abschied von Sportvorstand Matthias Sammer abgewickelt haben.

Als sicher gilt auch, dass es Hoeneß beim FC Bayern nur dann noch einmal geben wird, wenn er - wie vor seinem Abschied wegen seiner Haftstrafe - wieder Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender wird.

Beide Ämter übt derzeit Hopfner aus, der laut eigener Aussage jedoch nicht gegen Hoeneß antreten würde.

Ein Comeback von Hoeneß wäre keine Überraschung mehr. Bereits bei seinem Abschied vom FC Bayern im Mai 2014 hatte er verkündet: "Das war's noch nicht!"

An diesem Willen hält der Patriarch allem Anschein nach fest.

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Aussprache mit Rummenigge

Nach SPORT1-Informationen hatten sich Hoeneß und Rummenigge in dessen Vorstandsbüro ausgesprochen - alle Ungereimtheiten und Missverständnisse wurden ausgeräumt.

Auch mit Bayerns Basketballcoach Svetislav Pesic soll sich der bekennende Fan Hoeneß bereits getroffen haben, um beim Meister von 2014 nach zwei titellosen Spielzeiten die Weichen wieder Richtung Erfolg zu stellen.

Zudem richtet sich der Blick des alten und wohl auch neuen Präsidenten auf den Juniorenbereich. Hier gibt es viel zu tun, bis auf die U17 enttäuschte der Nachwuchs wieder vollends.

Wie aktiv der 64-Jährige auch jetzt schon wieder bei den Profis mitmischt, beweist die Tatsache, dass er bei der einen oder anderen Vertragsverlängerung mit den wichtigen Eckpfeilern zuletzt schon voll involviert gewesen sein soll.

Mitgliederversammlung schon vor November möglich

Karl Hopfner, über Jahrzehnte der "Herr der Zahlen" und am 2. Mai 2014 zum Präsidenten gewählt, hat bereits bei seiner Wahl angekündigt, den Weg für Hoeneß frei zu machen, sollte dieser zurückkehren wollen.

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Die Mitgliederversammlung könnte sogar schon vor November stattfinden. Hopfner, dessen Verhältnis zu Hoeneß weiter intakt ist, würde wieder ins zweite Glied rücken, dürfte Vize-Präsident werden. 

Im Anschluss würde dann Hoeneß wohl auch wieder den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen, Hopfner bliebe als normales Mitglied dem Gremium erhalten.

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