Video

Nach dem offiziellen Karriereende als Fußballer blickt Tim Wiese auf seine Laufbahn zurück. Sein letzter Vertrag sei für den Ex-Keeper wie ein Lotto-Jackpot gewesen.

Tim Wiese ist seit Freitag offiziell kein Bundesliga-Fußballer mehr, der Vertrag des zukünftigen Wrestlers bei 1899 Hoffenheim ist am 30. Juni ausgelaufen.

Den Millionen-Kontrakt bei 1899 nennt der 34-Jährige den "besten Deal meines Lebens. Elf Spiele und drei Jahre bezahlten Urlaub. Wer wünscht sich so eine Zeit nicht? Das ist wie ein Lotto-Jackpot", sagte Wiese in der Bild.

Die Lust auf den Fußball hat der ehemalige Torhüter am Ende seine Karriere zusehends verloren, "an dessen Stelle trat immer mehr der Aspekt des Geldverdienens." Möglichst viel Geld zu bekommen entwickelte sich zum Anreiz Wieses. "Das war mein Beruf und somit das Wichtigste."

Trotz der markigen Sprüche macht sich Wiese auch Vorwürfe, besonders der Fehlgriff im Champions-League-Spiel von Werder Bremen gegen Juventus Turin verfolgte ihn. "Nach dem Ding habe ich ein paar Kippen geraucht. Ein paar Flaschen Bier getrunken. Und wollte vom Balkon springen", erzählte der Ex-Keeper lachend. "Dann war mir mein Leben doch zu wichtig. Es war ja nur ein Spiel."

Zigaretten und Alkohol seien laut Wiese im Profifußball Normalität, bei den Dopingproben würden diese regelmäßig konsumiert.

Video

Betrachtet man diese Zustände, erscheint das Probetraining in der WWE noch härter: Dort bekam Wiese laut eigener Aussage fünf Stunden nichts zu essen und zu trinken, um den Willen der Wrestler zu trainieren.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel