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Spielt Leverkusens Julian Brandt bald beim FC Bayern? © Getty Images

Der Rekordmeister will den Stürmer offenbar nach München lotsen. Michael Reschke setzt auf eine besondere Verhandlungstaktik. Kommen ihm alte Kontakte zugute?

Seit diesem Sommer darf Julian Brandt die Bezeichnung Vize-Olympiasieger in seiner Visitenkarte tragen. Ein Status, an den sich der junge Offensivspieler wahrscheinlich erst selbst gewöhnen muss.

Mit seinen starken Leistungen in Rio hat sich der 20-Jährige endgültig ins Blickfeld von internationalen Top-Klubs gebracht. Oder nationalen - ganz wie man will.

In der Bundesliga halten sich hartnäckige Gerüchte, dass der FC Bayern sich die Dienste des Offensivtalents sichern will. Wie die Sport Bild berichtet, versucht der Rekordmeister dabei einen ganz besonderen Trumpf auszuspielen: Brandts Familie.

Bayerns Technischer Direktor Michael Reschke ist bestens bekannt mit Jürgen Brandt, dem Vater und Berater des Profis. Beide kennen sich aus Leverkusener Zeiten. Dem Bericht zufolge versucht Reschke nun, die Familie von den Vorzügen eines Wechsels an die Isar zu überzeugen.

Apropos Reschke: Zu seiner Bayer-Zeit stattete er Brandt einst höchstselbst mit einem Vertrag bis 2019  aus, um ihn vor Abwerbeversuchen zu schützen.

Ironie des Schicksals: Will Bayern Brandt tatsächlich verpflichten, muss Reschke ihn gewissermaßen aus seinem eigenen Vertrag herauskaufen.

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