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Gonzalo Castro (r.) wurde in der 59. Minute ausgewechselt
Gonzalo Castro wurde in der 59. Minute ausgewechselt © Getty Images

Bei der Partie zwischen Borussia Dortmund und Mainz 05 herrschen auf dem Platz Temperaturen bis zu 45 Grad. Ein BVB-Star kritisiert nach der Hitzeschlacht die DFL.

Beim Saisonauftakt von Borussia Dortmund wurde der Signal Iduna Park zum Glutofen. Temperaturen von bis zu 45 Grad wurden beim 2:1-Sieg über Mainz 05 auf dem Platz gemessen.

BVB-Star Gonzalo Castro, der in der 59. Minute ausgewechselt wurde, kritisierte die DFL für die Spielansetzung: "Die Temperaturen waren grenzwertig. Ich verstehe die DFL nicht, warum sie die Spiele nicht auf abends verlegt. Ein Sprint und man war total kaputt."

Schürrle: "Brutal und extrem"

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte aufgrund der hohen Ozonwerte am für Freitag und Samstag sogar eine Empfehlung für Jugendmannschaften ausgesprochen, nicht zu spielen. Die Dortmunder Profis mussten aber trotzdem ran. 

Schiedsrichter Robert Hartmann unterbrach die Partie zweimal für eine kurze Trinkpause.

Neuzugang Andre Schürrle meinte nach dem Spiel trotzdem: "Das Wetter war brutal und extrem. Ich musste zwischendurch immer nach Luft schnappen und würde mich jetzt schon gern in die Eistonne legen."

Hitze auch in Gladbach

Doppel-Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang sagte: "Die Hitze war ein Grund, warum wir das Spiel erst so spät entschieden haben."

Die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusern (2:1) wurde erst um 18.30 Uhr angepfiffen - trotzdem war es immer noch sehr heiß. Gladbachs Schwede Oscar Wendt meinte nach dem Spiel: "Bei mir zu Hause sind es häufiger 35 Grad minus als 35 Grad plus. Trinkpausen alle zwei Minuten wären heute am besten gewesen."

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