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Bayern-Boss Rummenigge stellt klar: Die Münchner haben weniger als 38 Millionen Euro für Mats Hummels bezahlt. Der Neuzugang will mit dem FCB "alles gewinnen".

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat bestritten, dass der FC Bayern die kolportierte Ablösesumme von 38 Millionen Euro für Mats Hummels bezahlt habe.

"Die Summe von 38 Millionen für Hummels lese ich auch, aber die ist zu hoch", sagte Rummenigge bei der Vorstellung der Neuzugänge Hummels und Renato Sanches in der Münchner Allianz Arena.

Hummels war von Borussia Dortmund an die Isar gewechselt. Der Innenverteidiger hatte nur noch ein weiteres Jahr Vertrag beim BVB gehabt.

Hummels und Sanches nennen Ziele

Weltmeister Hummels und Europameister Sanches treten ihren Dienst beim Rekordmeister Bayern München mit hohen Zielen an.

"Bayern gehört zu den drei besten Mannschaften der Welt und hat jedes Jahr die Chance, alles zu gewinnen. Das ist als Spieler natürlich ein großer Reiz", sagte Hummels.

Das erst 18 Jahre alte Supertalent Sanches freute sich unterdessen darauf, von den Mitspielern zu lernen. Er versicherte, er werde "versuchen, immer einer der Besten sein".

Ancelotti freut sich

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Grund zur Freude hatte auch Trainer Carlo Ancelotti, der die Verpflichtungen dieser beiden "fantastischen Spieler" als "großen Schritt" bezeichnete.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge betonte, er sei besonders glücklich über die Rückkehr des Eigengewächses Hummels: "Auf der Position des Innenverteidigers wollten wir einen Spieler wie Hummels haben", sagte der 60-Jährige.

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Über Sanches, der mit Portugal in Frankreich Europameister geworden und zum besten Nachwuchsspieler gekürt worden war, fand Rummenigge lobende Worte: "Bei der Europameisterschaft hat man gesehen, welche Qualität er trotz seiner jungen Jahre hat. Er ist ein Spieler, an dem wir sehr viel Freude haben werden."

Hummels und Sanches waren am Freitag erstmals zum Mannschaftstraining gestoßen.

EM-Urlaub beendet

Neben den beiden Neuzugängen war auch für Manuel Neuer, Robert Lewandowski, Kingsley Coman, Joshua Kimmich und Thomas Müller der EM-Urlaub vorbei.

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Acht Tage vor dem Supercup in Dortmund am 14. August steht Ancelotti damit fast der gesamte Kader zur Verfügung.

Nur die Verletzten Jerome Boateng, Arjen Robben und Douglas Costa fehlen noch.

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