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Ralf Rangnick
Ralf Rangnick führte schon die TSG Hoffenheim und den SSV Ulm in die Bundesliga © Getty Images

Leipzig-Trainer Ralf Rangnick nimmt die Absage der BVB-Ultras gelassen. "Fans, die ihr Team auswärts nicht begleiten, schaden damit der eigenen Mannschaft", meint Rangnick.

Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat gelassen auf das angekündigte Fernbleiben einer Ultra-Gruppierung von Borussia Dortmund beim Auswärtsspiel bei Aufsteiger RB Leipzig am 10. September reagiert.

"Fans, die ihre Teams auswärts nicht begleiten, schaden damit vor allem der eigenen Mannschaft. Uns ist das egal, ob da Fans des BVB kommen oder nicht", sagte der 58-Jährige der Mitteldeutschen Zeitung.

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Die Gruppierung hatte angekündigt, am Spieltag eine Alternativveranstaltung abzuhalten.

Rangnick spricht über Zukunft

Das Interesse der Fans der Schwarz-Gelben an der Partie beim Aufsteiger ist jedoch ungebrochen. Innerhalb von 23 Minuten waren die 4300 Dortmunder Gästekarten für das Leipzig-Spiel am Dienstagmorgen abgesetzt worden.

Außerdem äußerte sich Rangnick auch zu seiner Zukunft: "Was ist gut für den Verein? Und der Verein braucht jemanden, der mittel- und langfristig darauf achtet, wie die weitere Entwicklung verlaufen soll. Aber ich bin jetzt 58 und ausschließen, dass ich irgendwann noch einmal in irgendeiner Konstellation als Trainer arbeiten werde, kann ich nicht."

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In der vergangenen Saison war Rangnick auch als Coach der Sachsen tätig gewesen.

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