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Stefan Schnoor sieht bei Serge Gnabrys Wechsel nach Bremen den Druck vor allem auf der Spielerseite. Peter Neururer kann sich hingegen eine Win-Win-Situation vorstellen.

Für Stefan Schnoor ist Werder Bremen fast schon die letzte Chance für Serge Gnabry, den Durchbruch doch noch zu schaffen.

"Wenn er es in Bremen nicht schafft, wird es schwer, irgendwo anders hinzugehen", sagte der SPORT1-Experte bei SPORT1 im Fantalk in Essen. Gnabry ist sich mit Werder über einen Wechsel einig, die Verkündung des Transfers soll am Mittwoch erfolgen.

Zunächst war von einem Angebot des FC Bayern die Rede, auch dazu hat Schnoor eine klare Meinung: "Wenn es wirklich ein Angebot von Bayern München gegeben hätte, gehört der Junge ja mit sonst was geschlagen, wenn er nicht zu Bayern geht."

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SPORT1-Experte Peter Neururer sieht Gnabrys Wechsel dagegen vor allem als Chance für beide Seiten. "Ein Serge Gnabry kann Werder Bremen helfen, um möglicherweise aus dieser Sache (dem Tabellenkeller Anm. d. Red.) rauszukommen. Wir sollten aber erst einmal abwarten und nicht nach dem ersten Spieltag alles in Grund und Boden reden", erklärte der Trainer.

Die Situation um Trainer Viktor Skripnik sieht Neururer nüchtern: "Skripnik hat Bremen nach oben geführt, aber dann durch die Fluktuation der Spieler erleben müssen, dass die ursprüngliche Qualität der Mannschaft nur reicht, um gegen den Abstieg zu spielen." Der Ukrainer werde es demnach "schwer haben, mit Werder Bremen die Liga zu halten."

Skripnik hatte am 1. Spieltag mit Werder 0:6 in München verloren und anschließend seinen Job kritisiert. "Ich hatte einen Traumjob als U17-Trainer. Und plötzlich geht es nach oben und ich lande in der Bundesliga. Ich habe keinen einzigen Tag als Trainer genossen. Das soll ein Traumjob sein? Leck mich...", wird er in der Bild zitiert.

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