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Bastian Schweinsteiger wechselte 2015 vom FC Bayern zu Manchester United

München - Gelingt Regionalligist Stuttgarter Kickers der Sensationscoup? Bei SPORT1 spricht der kaufmännische Leiter über Gedanken an eine Verpflichtung von Bastian Schweinsteiger.

Schnürt Bastian Schweinsteiger demnächst die Fußballschuhe für die Stuttgarter Kickers?

Der kaufmännische Leiter des Regionalligisten, Marc-Nicolai Pfeifer, würde den Ex-Bayern-Star liebend gerne nach Stuttgart-Degerloch holen.

"Es wäre eine Riesensache, wenn Bastian Schweinsteiger das Trikot der Kickers tragen würde. Er wäre unser Wunschspieler, der mit seiner Erfahrung sofort helfen könnte. Er wäre die neue Leitfigur, es würde optimal passen", sagt Pfeifer im Gespräch mit SPORT1.

Ein Post in den sozialen Medien hatte für Aufsehen gesorgt, wonach sich die Kickers in das Werben um den ehemaligen Nationalspieler eingeschaltet hätten.

"Mit einem Augenzwinkern"

"Der Post wurde mit einem Augenzwinkern geschrieben, aber natürlich wäre es eine unglaublich schöne Sache", erklärt Pfeifer.

"Wir hatten am ersten Spieltag die jüngste erste Mannschaft in der Regionalliga auf dem Platz und wollen noch etwas auf der Sechser-Position oder Innenverteidiger-Position, im besten Fall mit Führungserfahrung, tun."

Und der 35-Jährige weiter: "Wir haben darüber nachgedacht, dass wir mit dem Schweinsteiger-Post für unsere Suche mediales Interesse bekommen würden und vielleicht neue Spieler oder Märkte erreichen. Es war schließlich ein guter Mix, um auch unsere positiv besetzte Marke in der Öffentlichkeit zu platzieren."

Stuttgarter Wunschdenken

Dass eine Verpflichtung aber wohl Wunschdenken bleibt, weiß Pfeifer natürlich. "Wir müssten den gesamten Lizenzspieler-Etat vervielfachen, dass wir mit dem Gehalt dorthin kommen, wo Bastian in England war."

Doch so ganz hat man bei den Kickers die Hoffnung noch nicht aufgegeben. "Ich warte immer noch auf einen Anruf von Basti", so Pfeifer, "deshalb bin ich auch immer schnell ans Handy gegangen."

Vielleicht sei Schweinsteiger "bereit für einen Besuch oder ein Gespräch. Wer weiß, für was der Post gut war. Bei uns geht es ähnlich familiär zu wie beim FC Bayern."

Im Gegensatz zu Manchester United. Beim Premier-League-Klub wurde Schweinsteiger zuletzt vom neuen Trainer Jose Mourinho aussortiert. Zum Unverständnis von Pfeifer. "Wir waren schon überrascht, dass der Trainer ihn zu diesem Zeitpunkt degradiert hat."

Über die Art und Weise will er sich "nicht äußern", stellt aber klar: "Fußball ist zwar ein Ergebnissport, wenngleich in jedem Verein das Kollektiv, Menschlichkeit und Gerechtigkeit ein wichtiges Gut bleiben müssen."

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