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Dortmund - Der BVB-Trainer nimmt Mario Götze in Schutz und verteidigt ihn gegen anhaltende Kritik. Sein Mittelfeldspieler habe eine "ganz große Sehnsucht", normal behandelt zu werden.

Thomas Tuchel, Trainer von Borussia Dortmund, hat Rückkehrer Mario Götze vor der anhaltenden Kritik in Schutz genommen. Der BVB-Trainer mahnte die ständige Aufmerksamkeit an, die Götze erfährt. 

"Es ist ja Wahnsinn, es ist eine Lupe darauf. Erst fordern alle: Wann spielt er? Dann spielt er und alle fragen: Wieso spielt er jetzt und wo ist er weiter als vor einer Woche?", sagte Tuchel bei Sky. Kritik an seinem Spieler findet Tuchel in Ordnung, doch ein Problem sei "Länge, Ausdauer und Wortwahl der Kritik". 

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Die Situation, in der sich sein Schützling befindet, wird Tuchel zu oft außer Acht gelassen. "Mario hat seit zwei Jahren eine harte individuelle Zeit mit wenigen Einsatzzeiten und es stellt sich die Frage, wie das nach vier Wochen Borussia Dortmund plötzlich alles vergessen sein soll", sagte der BVB-Trainer.

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Auf die Frage, warum Götze polarisiert, ordnet Tuchel ein: "Bei uns nicht. Ich habe das Gefühl, dass Mario eine ganz große Sehnsucht in sich trägt, normal behandelt zu werden. Mit der gleichen Aufmerksamkeit, aber auch mit der gleichen Normalität, wenn das möglich ist, wie bei allen anderen Spielern."

Abschließend mahnte der BVB-Trainer an, die Leistungen des Mittelfeldspielers gegen RB Leipzig nicht zu hoch zu bewerten. "Es wird seinen Bedürfnissen nicht gerecht, wenn wir die heutigen Leistungen als Maßstab nehmen, wie weit er ist. Das ist alles ein Problem. Da gehört die nötige Ruhe und auch das nötige Vertrauen dazu – und wir werden das aufbringen", sagte Tuchel. 

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