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Wolfgang Holzhäuser spricht sich eine Modusänderung in der Bundesliga aus
Wolfgang Holzhäuser spricht sich für eine Modusänderung in der Bundesliga aus © getty

Nach vier Jahren Langeweile an der Spitze der Bundesliga denkt der ehemalige Ligapräsident Wolfgang Holzhäuser über eine Modusänderung nach.

Der frühere Ligapräsident Wolfgang Holzhäuser hat sich erneut für die Einführung von Playoffs in der Bundesliga ausgesprochen.

Holzhäuser (66) will mit K.o.-Runden um die Meisterschaft ähnlich wie etwa im Eishockey oder Basketball an der Dominanz des Rekordmeisters Bayern München zumindest rütteln.

FCB-Dominanz brechen

"Die Überlegung, nach Abschluss der Punktrunde die ersten vier Plätze in der Bundesliga auszuspielen, ist aktueller denn je", sagte Holzhäuser dem kicker. Sein Vorschlag sei "in der Liga von vielen Funktionären aufgegriffen" worden, schrieb das Fachmagazin ohne weitere Angaben.

Die Vorherrschaft der Münchner sei auf Dauer nicht gut für die Liga, begründete Holzhäuser seine Idee. Auch den großen Partnern des Oberhauses sei es "nicht egal, wenn - pointiert ausgedrückt - schon Ende Oktober feststeht, wer Meister wird.

Mit der Vermarktung der Halbfinal- und Endspiele lassen sich auch Erlöse erzielen, die man vernünftig einsetzen könnte."

Auch DFB-Pokal reformieren

Überdies hält der ehemalige Macher von Bayer Leverkusen eine Reform des DFB-Pokals für überfällig, über die aktuell Gespräche zwischen Deutschem Fußball-Bund und Deutscher Fußball Liga laufen.

"Ich glaube, dass eine Setzliste wie im Tennis immer noch Sinn macht", sagte Holzhäuser.

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