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Der Rasen in der Allianz Arena ähnelt eher einem Acker © Imago

Die Bayern sind verärgert: Der Rasen in der Allianz Arena ist in einem desolaten Zustand. Auch die Löwen sind unglücklich. Eine Besserung ist so schnell nicht in Sicht.

Der FC Bayern musste beim Sieg am vergangenen Bundesliga-Spieltag über den FC Ingolstadt (3:1) im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich ackern.

Der Grund: Zum einen beschäftigte die Ingolstädter Offensive ordentlich die Münchner Defensive. Zum anderen sorgte der Rasen in der Arena für einige Schwierigkeiten.

Franck Ribery äußerte seinen Unmut nach dem Spiel: "Ich bin schon lange bei Bayern, aber so habe ich den Platz noch nie gesehen." Die Gäste aus Ingolstadt hingegen sahen die widrigen Platzverhältnisse eher als Vorteil. "Die Bayern hatten mit dem Platz mehr zu kämpfen als wir", so FCI-Innenverteidiger Marvin Matip.

Viele Spiele, schlechtes Wetter

Warum also ähnelt das Geläuf in der Allianz Arena eher einem Viehacker?

Der Hybrid-Rasen - ein Mix aus Kunstfasern und Naturrasen - wurde erst im Sommer neu gesät und braucht daher Zeit zum Wachsen. Ein Austauschen ist aktuell nicht möglich.

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Dazu kommt das schlechte Wetter und die hohe Belastung durch die vielen Spiele der Bayern und des TSV 1860 München. Auch die Löwen sind über die aktuelle Rasen-Situation unglücklich. "Ich hatte noch nie in der Arena so einen schlechten Rasen", sagte 1860-Coach Kosta Runjaic.

Besserung ist so schnell auch nicht in Sicht. Durch die englische Woche spielen die Bayern bereits am kommenden Mittwoch zuhause gegen Hertha BSC (ab 19.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). Die Löwen bestreiten am Sonntag ihr nächstes Heimspiel.

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