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Klaus-Michael Kühne erwirbt Anteile des Hamburger SV
Klaus-Michael Kühne hat dem HSV im Sommer rund 30 Millionen Euro für den Transfermarkt bereitgestellt © SPORT1/imago

Der Hamburger SV legt offenbar erneut eine Anleihe auf, um frisches Geld einzusammeln - geplant sind 40 Millionen. Das Geld soll an Investor Kühne gehen.

Zum zweiten Mal binnen vier Jahren will der Hamburger SV mit Hilfe von privaten Anlegern frisches Geld einsammeln.

Nach Informationen des Manager-Magazins haben die Hanseaten eine über zehn Jahre laufende und mit fünf Prozent verzinste Stadion-Anleihe aufgelegt. Das Angebot richtet sich an vermögende Fans, erzielt werden sollen 40 Millionen Euro.

Das Geld soll an den Schweizer Finanzier Klaus-Michael Kühne gehen. Der Logistik-Milliardär hatte im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass die Norddeutschen die Bankschulden für den Bau des Volksparkstadions ablösen konnten.

In der Sommerpause stellte der 79-Jährige darüber hinaus rund 30 Millionen Euro für neue Spieler zur Verfügung.

Bereits 2012 wurde anlässlich des 125-jährigen Vereinsjubiläums eine Anleihe platziert, die 12,5 Millionen Euro einbrachte - bei einer sechsprozentigen Verzinsung und einer Laufzeit bis 2019.

Dieses Geld soll in den Bau des Nachwuchszentrums HSV-Campus geflossen sein, dessen Eröffnung für Sommer 2017 geplant ist.

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