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SPORT1-Experte Marcel Reif und Nadine Keßler kritisieren den Umgang mit Bruno Labbadia vor dem Aus beim HSV. Rouven Schröder verteidigt Vorstand Dietmar Beiersdorfer.

Marcel Reif hat den Umgang mit Bruno Labbadia beim Hamburger SV kritisiert. Der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer hatte dem Trainer in den letzten Tagen die Rückendeckung verweigert.

"Solche Dinge kann man auch mit Anstand und klarer Aussage zu Ende bringen", meinte Reif im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 (JETZT LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

Keßler bemängelt fehlendes Vertrauen

"Ich finde, die Kultur im Profifußball hat eine Auffrischung nötig. Bremen hat das sehr, sehr viel sauberer gemacht. Man kann solche Dinge anständig regeln."

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Auch Nadine Keßler zeigte wenig Verständnis. "Wir reden ja immer darüber, wie wichtig es ist, vom Trainer Vertrauen geschenkt zu bekommen. Genauso wichtig ist natürlich auch von Vereinsseite, den Trainer zu bestärken, damit auch der seine Leistung bringen kann", meinte die ehemalige Nationalspielerin.

Schröder versteht Beiersdorfer

Rouven Schröder warb derweil für Verständnis für Hamburgs Vorstandsvorsitzenden: "Ein Didi Beiersdorfer verspürt jetzt einen gewissen Druck. Nach fünf Spielen hast du einen Punkt, die Erwartungshaltung ist hoch", sagte der Sportdirektor des 1. FSV Mainz 05.

"Als Verantwortlicher kannst du nicht immer der Good Guy nach außen sein. Was dann wirklich im Innenleben passiert, ist für uns als Außenstehende schwer zu bewerten. Trotzdem: Ich habe einen anderern Anspruch, so etwas zu lösen - auf einer menschlichen Ebene."

Der HSV hatte Labbadia am Sonntag offiziell beurlaubt. Nach SPORT1-Informationen ist sich der Klub weitgehend mit Markus Gisdol einig.

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