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Hamburg - Gleich nach seiner Vorstellung startet Markus Gisdol ins Abenteuer Hamburger SV. Im ersten Training bestätigt er schon zum Teil die in ihn gesetzten Erwartungen.

Von Clemens Gerlach und Andreas Kloo

Markus Gisdol hat sein erstes Training als Trainer des Hamburger SV geleitet.

Um 15.45 Uhr betrat er als Letzter den Trainingsplatz. Ungefähr 150 Zuschauer beobachteten die erste Einheit des neuen Mannes. Einige begrüßten Gisdol mit aufmunterndem Applaus.

Danach bat der 47-Jährige die Spieler zu sich und hielt eine kurze Ansprache an die Mannschaft, ehe es mit den ersten Übungen los ging.

Auffällig: Gisdol widmete sich sogleich dem kroatischen Toptalent Alen Halilovic. Gisdol nahm sich Halilovic zur Seite, führte ein lockeres Gespräch mit ihm und brachte ihn zum Lachen.

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Dem früheren Hoffenheimer Trainer wird ein gutes Händchen für junge Leute nachgesagt. Vor allem deshalb holte ihn Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer an die Elbe.

Er passe "ideal zu unserem Kader. Er ist es gewohnt, mit jungen Spielern zu arbeiten", sagte Beiersdorfer bei der Vorstellung Gisdols am Mittag.

Halilovic war im Sommer für 5,5 Millionen Euro vom FC Barcelona gekommen, kam aber unter Gisdols Vorgänger Bruno Labbadia nur auf 62 Bundesliga-Minuten.

Daran entzündete sich Streit mit Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer.

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