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Noch fehlt die Struktur bei Schalke: Trainer Markus Weinzierl begründet dies auch mit dem Fehlen einiger Nationalspieler und weiß, was besser laufen muss. Die Zeit drängt.

Dass nach der Auftaktniederlage der Schalker gegen Eintracht Frankfurt große Unzufriedenheit bei den Fans, den Spielern und beim Trainer herrschte, ist kein Geheimnis. Schließlich war durch den Trainerwechsel große Euphorie aufgekommen. 

Ein großes Hindernis, Struktur in die Mannschaft zu bringen, sieht S04-Trainer Markus Weinzierl dabei in den Abstellungen der Nationalspieler während der Länderspielpause.

Weinzierl über die große Herausforderung

"Die Mannschaft ist zwar nun komplett, aber jetzt sind die Nationalspieler unterwegs und es steht nur ein reduzierter Kader zur Verfügung. Das Team zu einer Einheit zusammenzuführen wird die Herausforderung in den nächsten Wochen sein", sagte er SPORT1.

"Jeder Trainer wünscht sich einen kompletten Kader ab dem ersten Trainingstag, aber das ist unrealistisch. Dass es holprig wird, war uns klar und wir müssen diese Probleme jetzt bestmöglich meistern."

Fazit aus der Auftaktniederlage

Auf Schalke will man einen absoluten Fehlstart in die neue Saison vermeiden, doch am zweiten Spieltag gastiert niemand geringerer als der Deutsche Rekordmeister FC Bayern in Gelsenkirchen.

"Jetzt müssen wir robuster, zweikampfstärker und kompakter sein", fordert Weinzierl.

Stambouli macht "guten Eindruck"

"Diese Problematik haben wir schon im letzten Jahr aus der Ferne erkannt, deswegen wollten wir noch ein bis zwei Spieler für das Zentrum haben." Einer dieser Verstärkungen ist Neuzugang Benjamin Stambouli, der schon jetzt "einen guten Eindruck" macht, freut sich der neue Trainer.

"Klar ist, dass wir nicht zu 100 % eingespielt sein werden und das auch nicht sein können. Wichtig wird sein, dass wir als Mannschaft mit der richtigen Einstellung auf dem Platz stehen", lautet die Forderung des Schalke-Trainers gegen die Münchner.

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