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Thomas Strunz sieht den Hamburger SV zu schlecht aufgestellt. Dem SPORT1-Experten fehlen im Kader Führungspersönlichkeiten. Eine Saison wie die vergangene stehe bevor.

Thomas Strunz hat den Bundesliga-Kader des Hamburger SV scharf kritisiert. Der SPORT1-Experte sieht den HSV "in der Mannschaftsstruktur nicht optimal aufgestellt".

"Sie haben zwar viel Geld ausgegeben. Aber seit Jahren haben sie nur drei Innenverteidiger. Mit Djourou, Spahic und Cleber ist man in der Innenverteidigung in der Bundesliga unterdurchschnittlich aufgestellt", bemängelte Strunz im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

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Gerade auf dieser Position könne sich entscheiden, ob eine Mannschaft auf einem einstelligen oder zweistelligen Tabellenplatz lande.

Strunz vermisst Führungsspieler

Dem Europameister von 1996 fehlen bei den Norddeutschen "strategisch wichtige Spieler, die eine Mannschaft von der Persönlichkeit her führen können".

Filip Kostic und Alen Halilovic seien zwar zweifellos "gute Spieler. Aber ohne diese Basis können die auch nicht auf den Platz bringen, was in ihnen steckt. Da hat der HSV seit Jahren das Problem, dass sie da nicht die richtigen Spieler haben oder finden oder nicht bezahlen können."

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Strunz sagt deshalb den Hamburgern auch eine ähnlich durchwachsene Spielzeit wie die vergangene voraus.

Der Bundesliga-Dino belegt mit nur einem Punkt aus drei Spielen derzeit nur den Relegationsplatz 16. Zuletzt gab es gegen Aufsteiger RB Leipzig eine heftige 0:4-Heimklatsche.

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