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Schiedsrichter Zwayer hat beste Sicht, die Rote Karte bleibt trotzdem stecken © Imago

Franck Ribery verliert zuletzt mehrfach die Kontrolle, Konsequenzen gibt es keine. Für die SPORT1-User ist klar: Der Bayern-Star hat einen Sonderstatus bei den Schiris.

Bayern Münchens Superstar Franck Ribery hat sich zuletzt wiederholt zu Tätlichkeiten auf dem Platz hinreißen lassen - die Rote Karte sah er nie.

Jüngstes Beispiel: Der unsportliche Kniff in die Wange von Nicolai Müller beim Spiel gegen den Hamburger SV. Schiedsrichter Felix Zwayer beließ es bei einer Gelben Karte und stieß damit bei vielen Fans und Experten auf Unverständnis. 

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Für die User von SPORT1 war die Entscheidung des Unparteiischen aber zumindest keine Überraschung. Auf die Frage, ob der Franzose bei den Referees einen Sonderstatus besitzt, antwortete die Mehrheit mit "Ja".

65 Prozent der insgesamt 10.295 Fußball-Fans (Stand: 26. September, 19.14 Uhr) glauben, dass der Bayern-Star bevorzugt wird.

Hoeneß will mit Ribery sprechen

Weil Ribery seine Emotionen zu häufig nicht unter Kontrolle hat, richtete nun auch der ehemalige FCB-Präsident Uli Hoeneß mahnende Worte an den Heißsporn. 

"Wenn ich ihn das nächste Mal sehe, werde ich ihm sicherlich als alter Freund sagen, er solle sich etwas mehr zurückhalten", erklärte Hoeneß im exklusiven SPORT1-Interview.

Er nahm Ribery aber auch in Schutz: "Grundsätzlich ist es schon so, dass Franck aufpassen muss. Man merkt, dass die Gegner jetzt seine Rote Karte provozieren wollen. Es ist aber nicht immer einfach, er wird immer unglaublich hart und brutal attackiert und er ist ein sehr emotionaler Mensch." 

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