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Alexander Nouri ist der Nachfolger von Viktor Skripnik
Alexander Nouri ist der Nachfolger von Viktor Skripnik © DPA Picture-Alliance

Alexander Nouri schickt drei Profis in die zweite Mannschaft. Bei zwei Millionentransfers war die Leistung einfach nicht ausreichend, erklärt der Coach.

Alexander Nouri schreckt bei seinem ersten Cheftrainer-Job in der Bundesliga nicht vor großen Namen zurück.

Mit Sambou Yatabare und Fallou Diagne werden zwei Neuzugänge bis zur nächsten Länderspielpause degradiert und müssen mit der zweiten Mannschaft von Werder Bremen trainieren.

"Wir wollen in einer kleineren Gruppe von 22 Leuten arbeiten. Damit wir nicht immer fünf Mann nebenher beschäftigen müssen. Und wir wollen ein anderes Klima in der Kabine erzeugen", sagte Nouri der Bild.

Die beiden hätten sich in Training und Spiel nicht genug angeboten und müssen nun über gute Leistungen bei Werder II (3. Liga) den Sprung zu den Profis schaffen.

"Ich habe kein Problem, solche Entscheidungen zu treffen, solange es rein sportliche und keine persönlichen sind. Das gehört zu meinem Job", sagte Bremens Trainer.

Auch Maximilian Eggestein muss ab sofort mit der zweiten Mannschaft trainieren - allerdings nicht als Strafe. "Ein hochtalentierter Spieler, von dem wir total überzeugt sind. Wir glauben, dass es ihm helfen wird, in der U23 den nächsten Schritt zu machen", setzt Nouri auf die Spielpraxis.

Yatabare war im Januar für 2,5 Millionen Euro von Olympiakos Piräus an die Weser gewechselt, Diagne kam im Sommer für 1,5 Millionen Euro aus Rennes. Beide absolvierten in der aktuellen Bundesligasaison bislang nur zwei Spiele für Werder. Das 19 Jahre alte Talent Eggestein stand lediglich im Auftaktspiel gegen Bayern München für 16 Minuten auf dem Feld.

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