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Bayer 04 Leverkusen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga
Roger Schmidt hat sich reumütig gezeigt © Getty Images

Der Leverkusener Trainer hat sich bei Julian Nagelsmann entschuldigt und will das DFB-Urteil abwarten. Derweil springt ihm ein Trainerkollege zur Seite.

Zwei Tage nach dem Eklat mit Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann hat sich Roger Schmidt reumütig gezeigt.

"Ich habe mich beim Kollegen entschuldigt und zum Vorfall am Samstag alles gesagt", erklärte der Coach von Bayer Leverkusen am Montag. "Jetzt warten wir das Urteil ab. Das werde ich respektieren."

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Zudem wolle er sich vom großen medialen Echo vor dem Pokalspiel am Dienstagabend bei Drittligist Sportfreunde Lotte nicht ablenken lassen: "Wir müssen das aber morgen alles ausblenden und uns fokussieren. Neben meinem Tribünenverweis haben wir eine sportlich schwierige Situation und da bin ich in der Pflicht."

Montag DFB-Urteil

Gut möglich, dass Schmidt schon im Pokal nicht mehr auf der Bank sitzen darf. Denn das DFB-Sportgericht wird nach SPORT1-Informationen bereits am Montag bekanntgeben, wie lange der 49-Jährige nach seinem Platzverweis beim 0:3 gesperrt wird. Schmidt hatte Nagelsmann als "Spinner" bezeichnet.

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Schmidt gilt als Wiederholungstäter, nachdem er im Februar im Heimspiel gegen Borussia Dortmund einen Innenraumverweis des Unparteiischen ignoriert hatte. Dafür war er für drei Spiele sowie zudem bis zum 30. Juni 2017 für zwei Partien auf Bewährung gesperrt worden.

Derweil nahm Eintracht Frankfurts Coach Niko Kovac Schmidt in Schutz. "Natürlich hat man als Trainer eine Vorbildfunktion. Aber man sollte das jetzt auch nicht zu hoch hängen", sagte er. "Das hat schon eine Hysterie angenommen, das ist nicht gut. Trainer sind auch nur Menschen und keine Maschinen."

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