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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat kein Interesse an Kölns Torhüter Timo Horn © Getty IMages/SPORT1-Grafik

Ingolstadt - Timo Horn wird als potentieller Neuzugang in Dortmund gehandelt. Die BVB-Verantwortlichen wiegeln ab. Boss Watzke spricht Klartext.

Borussia Dortmund plant offenbar in naher Zukunft keinen Wechsel auf der Torwartposition.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erteilte einem angeblichen Interesse an Kölns Torhüter Timo Horn eine Absage.

Im ZDF-Sportstudio sagte Watzke am Samstagabend: "Wir haben aktuell zwei hervorragende Torhüter. Wir haben keinen Bedarf. Auch im nächsten Sommer nicht."

Gleichwohl sagte Watzke, Horn sei aufgrund seiner offenbar festgeschriebenen Ablöse von neun Millionen Euro "ein Schnäppchen".

Allerdings hatte auch der Keeper der deutschen Olympiaauswahl bislang keinen Kontakt zum BVB.

BVB zufrieden mit Torhüter-Duo

Vielmehr wollen die Westfalen den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Ersatzmann Weidenfeller, der seit 2002 bei den Borussen spielt, noch einmal verlängern.

Am Rande des 3:3 beim FC Ingolstadt hatte bereits Sportdirektor Michael Zorc betont: "Timo Horn ist ohne Frage ein hervorragender Torhüter, aber wir sind sehr zufrieden mit Roman Bürki, der gerade in dieser Saison eine tolle Entwicklung genommen hat."

Dasselbe gelte für Ersatzmann Roman Weidenfeller, der am Samstag erstmals nach 234 Tagen wieder in einem Bundesliga-Spiel das Tor der Dortmunder hütete.

Weidenfeller auch im Pokal im Tor

Der 36-Jährige ersetzte den angeschlagenen Bürki und konnte trotz der drei Gegentreffer dabei mit mehreren Paraden sogar einen noch höheren Rückstand verhindern.

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"Wir können zufrieden sein mit dem Punkt, vielleicht wäre sogar noch ein bisschen mehr drin gewesen. Letzten Endes haben wir den Start richtig verschlafen", sagte Weidenfeller nach seinem Comeback in der Startelf:

"Aber wir müssen jetzt weitermachen. Wir haben in der zweiten Halbzeit mit Ruhe wieder zu unserem Spiel zurückgefunden. Den Dreier hatten wir heute eigentlich eingeplant."

Derweil kündigte Tuchel bereits an, auch im Zweitrunden-Heimspiel im DFB-Pokal am Mittwoch gegen Union Berlin auf den Routinier zu setzen: "Roman Bürki hat seit der Nationalmannschaftspause immer wieder mit Erkältungsproblemen zu kämpfen. Deshalb haben wir uns für den Wechsel entschieden und Roman wird auch im Pokal nochmal spielen."

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