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Bremen - Mit ihm soll bei Werder Bremen alles besser werden: Alexander Nouri spricht exklusiv über seinen Charakter, Claudio Pizarro, Serge Gnabry und den Abstiegskampf.

Alexander Nouri ist nach seiner Beförderung zum Cheftrainer der neue starke Mann bei Werder Bremen.

In seinen fünf Partien nach der Entlassung von Viktor Skripnik konnte der 37-Jährige so etwas wie Aufbruchstimmung an der Weser entfachen und führte die Grün-Weißen mit sieben Punkten vorerst raus aus der Abstiegszone.

Vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (Sa., ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) spricht der Bundesliga-Neuling bei SPORT1 über...

die Sorge über einen erneuten Einbruch:

"Ich bin kein Mensch, der von Angst und Skepsis getrieben wird, sondern ich bin grundsätzlich Optimist. Ich bin sehr positiv gestimmt, dass wir für Nachhaltigkeit sorgen können."

die Rückkehr von Claudio Pizarro und Max Kruse:

"Die zwei sind große Persönlichkeiten, die wichtig für die Mannschaft sind. Wir werden versuchen, die bestmöglichen Entscheidungen für die Jungs und das Team zu treffen, wenn es so weit ist. Es ist noch nicht ganz abzusehen, wie lange es noch dauert. Entscheidungen stehen an, wenn sie auf dem Platz zur Verfügung stehen."

die Rolle von Serge Gnabry:

"Man sollte Geduld bewahren und den Druck nicht allzu hoch werden lassen. Ich finde, er hat viele Argumente geliefert. Wir wissen aber auch, dass er auch das Team braucht, um den Unterschied ausmachen zu können."

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den nächsten Gegner Freiburg:

"Sie haben zuhause vier Mal gewonnen. Es wird eine große Herausforderung für uns. Wir wollen bereit sein und müssen die richtigen Antworten finden, um mit der Begeisterung des Publikums die drei Punkte hier zu behalten."

seinen Charakter:

"Jeder Mensch hat verschiedene Facetten und Seiten. Ich habe eine emotionale Seite, aber auch die, in der man Dinge reflektiert. Ich möchte mich gar nicht in irgendwelche Schubladen reindrängen lassen. Ich versuche, die Sache in den Vordergrund zu rücken und weniger meine Person."

sein Alter im Vergleich zum ein Jahr älteren Pizarro oder dem ein Jahr jüngeren Clemens Fritz:

"Ich habe da bislang keine großen Barrieren spüren können. Wir versuchen, mit Überzeugung unsere Werte zu leben und unsere Ideen mitzuteilen. Die Argumente sprechen für sich. Es ist egal, wie alt man ist."

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das Lob von Thomas Schaaf:

"Es ist eine schöne Momentaufnahme und natürlich freut man sich über die Aussagen. Mit Thomas verbindet mich eine längere Geschichte. Wir hatten zwischendurch das eine oder andere Mal Kontakt. Ich habe davon profitiert, mich mit ihm austauschen zu dürfen. Er ist eine große Persönlichkeit und hat diesen Verein nachhaltig geprägt."

sein Privatleben:

"Ich versuche, in der Familie Ruhe und Ablenkung zu finden und Kraft zu sammeln. Ich war selbst erstaunt, wie gut einem abends ein Spaziergang mit dem Hund tut. Ich freue mich, wenn ich nach Hause komme und kurz noch mal an der frischen Luft sein kann."

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