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Die Experten im Volkswagen Doppelpass sprachen über die Schiedsrichter-Entscheidungen
Die Experten im Volkswagen Doppelpass sprachen über die Schiedsrichter-Entscheidungen © SPORT1

Nach der Aktion von Stafylidis und den unzähligen Elfmetern am Samstag wundern sich die Experten im Volkswagen Doppelpass über Doppelbestrafung und Strafmaß.

Das Foul von Kostas Stafylidis an Breel Embolo hat auch die Experten im Volkswagen Doppelpass bewegt.

"Stafylidis grätscht von hinten in die Beine, ohne überhaupt den Ball spielen zu können. Solche Fouls sind total unnötig und gefährden die Gesundheit des Gegenspielers. Das ist eine klare Rote Karte", sagte SPORT1-Experte Thomas Strunz.

Im Gegensatz dazu hinterfragte die Runde die Entscheidungen von Wolfgang Stark. Der Schiedsrichter hatte im Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem Hamburger SV der Borussia zwei Elfmeter zugesprochen. Beim ersten Foul hatte Stark zusätzlich Cleber vom Platz gestellt und damit die Diskussionen um die Doppelbestrafung neu entfacht.

Für Journalist und Moderator Claus Strunz ist die Doppelbestrafung eine "Pervertierung des Fußballgedankens". Für Strunz "verdirbt sie die Lust am Fußball und muss deswegen weg".

Stephan Kaußen (WDR 2) zog den Vergleich mit Stafylidis' Aktion. "Ein Foul mit schwerer Verletzungsfolge gibt kein Rot, das dafür schon", wunderte sich Kaußen.

Kölns Trainer Peter Stöger blieb seiner Linie treu, wenig zu Schiedsrichter-Aktionen zu sagen. "Ich versuche mich so gut es geht da rauszuhalten", erklärte Stöger: "Es bringt dich nicht weiter."

Vor Gladbachs zweitem Strafstoß war Ibrahima Traore zu Fall gekommen - für die Runde zu leicht. "Irgendwann muss es für Schwalben Rote Karten geben. Die Fallerei ist widerlich", forderte Carlo Wild vom kicker.

Stöger sah einen Kontakt, erklärte aber: "Nicht jeder Kontakt ist ein Foul."

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