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BVB-Trainer Thomas Tuchel wütet nach der Pleite in Leverkusen über die vermeintliche Härte des Gegners. Die Gäste im Volkswagen Doppelpass sind anderer Meinung.

Nach der 0:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen kritisierte BVB-Trainer Thomas Tuchel die vermeintlich überzogene Härte des Gegners. Doch die Gäste im Volkswagen Doppelpass haben dem 43-Jährigen widersprochen.

"Ich habe das Spiel gestern über 90 Minuten angeschaut. Es war für mich ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Aber es war überhaupt nicht überhart. Ich habe es intensiv gesehen, was mir aber auch gefällt", sagte SPORT1-Experte Armin Veh.

Kauczinski: "Normales Spiel"

Der Meister-Trainer glaubt aber auch, dass Tuchel für die nächsten Spiele sensibilisieren möchte: "Es ist im Prinzip ein kluger Zug. Er hat schon daran gedacht, dass es vielleicht in den nächsten Spielen auch sein könnte, dass der ein oder andere dann sensibilisiert ist. Dass man dann nicht mehr so viele Fouls macht gegen seine Mannschaft."  

Ingolstadts Trainer Markus Kauczinski fand das Spiel in Leverkusen auch nicht übertrieben hart: "Ich glaube, es ist eine Addition von vielen kleinen und vielleicht ein, zwei harten Sachen. Insgesamt fand ich das Spiel aber normal."

Neururer gibt Schmidt Recht

In der Pressekonferenz nach der Partie lieferte sich Tuchel einen Schlagabtausch mit Bayer-Coach Roger Schmidt, der seine Mannschaft in Schutz nahm.

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SPORT1-Experte Peter Neururer stellte dazu klar: "Der Kollege Tuchel ist total auf der falschen Seite. Ich bin zu 100 Prozent auf der Seite von Roger Schmidt. Es war ein normales Fußballspiel von der Aggressivität und Härte her."

Sky-Moderator Patrick Wasserziehr sagte: "Ich kann Tuchel nach dem Spiel bedingt verstehen, finde aber, dass die Leverkusener sich noch absolut vernünftig verhalten haben. Es war zum Teil im Grenzbereich, aber ich finde, dass Härte auch ein legitimes Mittel ist."

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