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Obwohl nicht mehr im Fußball-Business hat Tim Wiese eine klare Meinung zum Geschehen in der Bundesliga © Getty Images

Ein Ex-Bremer äußert sich zum HSV - das sorgt für Zündstoff. Entgegen der öffentlichen Meinung hat der frühere Torwart eine hohe Meinung von dem Investor.

Beim Hamburger SV kommt derzeit niemand gut weg: Spieler nicht, Vorstandsboss nicht und Investor ohnehin nicht. 

Die Mannschaft muss für den vergeigten Saisonauftakt Kritik einstecken. Dietmar Beiersdorfer wird die Trainer-Entlassung angelastet. Und Geldgeber Klaus-Michael Kühne entfremdet den Verein ohnehin von seinen Wurzeln. Dieses Image hat der Investor zumindest in der Öffentlichkeit. 

Doch nach Spezi Rainer Calmund erhält Kühne jetzt einen zweiten prominenten Fürsprecher: Ex-Bundesliga-Torwart Tim Wiese.

Der frühere Bremer schreibt in seiner Kolumne für die Bild: "Kühne ist ein 6er im Lotto. Ohne die Kühne-Kohle wäre der HSV längst in der zweiten Liga."

Mit Beiersdorfer geht der ehemalige Nordrivale indes hart ins Gericht: "Immer nur Trainer rauswerfen ist ein bisschen wenig für die persönliche Bilanz. Vielleicht sollte er sich zur Abwechslung einfach mal selbst hinauswerfen", stichelt Wiese.

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In der bislang noch kurzen zweiten Amtszeit Beiersdorfers als Chef des Vorstandes hat er in Markus Gisdol bereits den fünften Trainer seit 2014 installiert. 

Lob für Gisdol und Kühne

Den neuen HSV-Trainer bezeichnet Wiese als "Spezialist für kaputte Truppen", der "tatsächlich mal die richtige Wahl für diese Situation" sein könnte.

Am Samstag bei Hertha BSC (ab 15.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) hat Gisdol zum ersten Mal die Chance, sich auf der HSV-Bank zu beweisen.

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