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Jerome Boateng kann sich einen Rücktritt nach der WM 2018 vorstellen, nennt aber eine Bedingung. Der Verteidiger träumt zudem von der Kapitänsbinde.

Beim FC Bayern München trägt Philipp Lahm die Binde, bei der Nationalmannschaft bekam Manuel Neuer den Vorzug: Jerome Boateng muss sich bei der Kapitänsfrage noch hinten anstellen.

Doch "wenn es dazu kommen sollte, würde ich mich sehr freuen", sagte Boateng in der Sport Bild: "Kapitän vom FC Bayern zu werden, wäre für mich genauso ein großer Traum und eine Ehre. Gerade mit der Vorgeschichte, welche Spieler dort schon die Binde getragen haben."

Boateng: Weltfußballer-Ehren unrealistisch

Der Verteidiger hat trotz seiner starken Leistungen in den vergangenen Jahren kaum Hoffnung darauf, einmal Weltfußballer zu werden.

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"Du musst dafür schon ein großes Turnier wie eine WM in dem Jahr haben, sie gewinnen, einer der besten Spieler deines Teams sein und dazu am besten noch ein paar Tore schießen. Und da habe ich die beiden Außerirdischen noch gar nicht mitgezählt", sagte Boateng mit Blick auf Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

Für seine eigene Zukunft denkt Boateng daran, seine Karriere in den USA ausklingen zu lassen. "Wenn nicht, kann ich mir vorstellen, nach dem Fußball meinen zweiten Wohnsitz in den Staaten einzurichten, zumindest für die Wintermonate."

Vielleicht schon 2018 Schluss?

In der Nationalelf könnte sogar schon nach der WM 2018 Schluss sein. "Ich bin bei der nächsten Europameisterschaft 31 Jahre alt. Da möchte ich noch mal einen Anlauf auf diesen Titel starten, den wir schon gerne geholt hätten. Aber wer weiß? Vielleicht mache ich spontan schon 2018 in Russland Schluss, aber nur im Falle einer WM-Titelverteidigung", erklärte Boateng.

Boateng, der Joachim Löw für einen "Weltstar" hält, erklärte auch die Unterschiede von Pep Guardiola beim FC Bayern und Manchester City. "Soweit ich weiß, hat Pep Guardiola bei Manchester City die totale Macht, kann über alle Bereiche bestimmen. So etwas ist beim FC Bayern unmöglich."

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