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Eric Maxim Choupo-Moting kehrt nach seiner Verletzung wieder zurück ins Schalker Team
Dem FC Schalke 04 droht Ärger © Getty Images

Nach dem Antrag gegen den FC Bayern bekommt auch Schalke 04 eine Warnung. Ein Jurist sieht eine Rechtsform-Verfehlung. Die Schalker bleiben gelassen.

Ein Jurist warnt einen weiteren Bundesliga-Verein vor der Löschung aus dem Vereinsregister.

Moment, da war doch was? Vor etwa einem Monat stellte Lars Leuschner, Professor für Recht an der Universität in Osnabrück, den Antrag, den FC Bayern aus dem Vereinsregister löschen zu lassen.

Im neuen Fall droht dem FC Schalke 04 Ärger. Rechtsanwalt Thomas Durchlaub warnte die Königsblauen laut WAZ vor der Löschung aus dem Vereinsregister.

Die Schalker haben ihre Profi-Abteilung nicht ausgegliedert, sind aber als eingetragener Verein im Handelsregister eingetragen. Deutsche Vereine müssen aber ideell organisiert sein und dürfen nur minimal Geld verdienen.

"Da der FC Schalke 04 seine Profi-Abteilung nicht ausgegliedert hat, kann es durchaus passieren, dass der Druck auf das Registergericht Gelsenkirchen, die Strukturen des Vereins zu überprüfen, aktuell wachsen wird", sagte Durchlaub.

Der Hamburger empfindet es als "abenteuerlich, die Umsätze ohne Ausgliederung in eine Gesellschaft mit einem gemeinnützigen Zweck des Vereins zu vereinbaren."

S04 unbeeindruckt

Bei Schalke hinterlässt die Drohung wenig Wirkung. Nachdem der Antrag auf die Bayern-Löschung vom Registergericht am Amtsgericht München abgelehnt wurde, ist auch Schalke nicht beunruhigt.

"Die vielen Konjunktive zeigen ja deutlich, dass es sich um theoretische Möglichkeiten handelt und nicht um harte Fakten", sagte Finanzvorstand Peter Peters: "Es wird keine Löschung geben."

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