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Klaas-Jan Huntelaar drückt beim FC Schalke derzeit nur die Ersatzbank
Klaas-Jan Huntelaar drückt beim FC Schalke derzeit nur die Ersatzbank © Getty Images

Die Bilanz von Klaas-Jan Huntelaar in dieser Saison ist ernüchtern. Erst drei Mal kam der Stürmer zum Einsatz. Christian Heidel macht dem Niederländer aber Mut.

Altstar Klaas-Jan Huntelaar ist bei Schalke 04 noch kein Auslaufmodell.

"Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir ihn brauchen werden", sagte Sportvorstand Christian Heidel.

Der 33-jährige Niederländer, mit 123 Toren in 225 Pflichtspielen seit 2010 der königsblaue Torjäger vom Dienst, hatte seinen Stammplatz in den vergangenen Wochen gleich zweimal verloren - zunächst an Jungstar Breel Embolo, nach dessen Verletzung an den Dauerreservisten Franco Di Santo.

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Der Argentinier hatte beim 3:0 am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 nicht nur mit zwei Torvorlagen, sondern auch mit viel Lauffreude und Einsatz überzeugt. Heidel glaubt dennoch, dass auch für Huntelaar im neuen, laufintensiven System der Schalker Platz ist.

Huntelaar muss sich umstellen

"Man kann ihm alles vorwerfen, nur nicht, dass er nicht willig oder nicht fleißig wäre", sagte er. "Er ist einer der Stürmer in Deutschland, die am meisten laufen - zwischen elf und zwölf Kilometer pro Spiel. Der Wille ist da, die Fitness ist da. Es geht jetzt darum, noch die Laufwege zu koordinieren. Es geht darum, die Spieler anzulaufen und den Zweikampf zu wollen und zu finden. Da wird er sich umstellen, und das kann er."

Auch Trainer Markus Weinzierl, der im Wechsel zwischen Bundesliga, Europa Leauge und DFB-Pokal viel rotierte, hat Huntelaar noch nicht abgeschrieben. "Er war für Schalke wichtig, er ist für Schalke wichtig", betonte der neue Coach: "Er hat seine Qualitäten natürlich im Strafraum und ist ein anderer Spielertyp als Franco."

Erst drei Einwechslungen

Huntelaar hat seit vier Wochen nicht mehr von Beginn an gespielt. Lediglich drei Einwechslungen stehen zu Buche. Sein letztes Bundesligator, die Nummer 81, erzielte er am 21. September beim 1:3 gegen den 1. FC Köln.

Sein Vertrag endet im kommenden Sommer; nur wenn er mindestens die Hälfte aller Pflichtspiele bestreitet, verlängert er sich automatisch noch einmal um ein Jahr.

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