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Beim FSV Mainz herrscht nach dem Sieg gegen Darmstadt ungetrübte Vorfreude auf den Hit gegen Anderlecht © Imago

Mainz - Der FSV Mainz 05 bezwingt Darmstadt 98 und springt auf den siebten Tabellenrang. Es ist ein wichtiger Sieg vor dem Duell mit dem RSC Anderlecht in der UEFA Europa League.

Die Spieler des FSV Mainz 05 genossen ihren ersten Heimsieg seit einem halben Jahr in vollen Zügen. Gemeinsam mit den Fans feierte das Team von Trainer Martin Schmidt noch lange nach dem Abpfiff das 2:1 (1:0) gegen Darmstadt 98.

Pablo De Blasis (5.) und Yunus Malli (56.) per Foulelfmeter hatten für den FSV getroffen. Der Anschlusstreffer durch einen verwandelten Handelfmeter von Jerome Gondorf kam für die Gäste zu spät.

Es war gleichzeitig der erste Heimsieg der Mainzer gegen Darmstadt seit knapp 25 Jahren. Ein Sieg, der die Mainzer nicht nur auf Platz sieben hievt, sondern auch Kräfte fürs wichtige Heimspiel gegen den RSC Anderlecht in der UEFA Europa League tanken lässt. (Die Tabelle der Bundesliga)

Anderlecht ein "spezielles Spiel"

"Das ist eine Riesenadresse", sagte Schmidt bei Sky. "Das ist ein Highlight für uns und die Spieler. Wir wollen ein spezielles Spiel daraus machen. Der Sieg heute hat uns rechtzeitig den Glauben an die eigene Stärke zurückgegeben."

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Anderlecht, das am Sonntag mit einem 1:0-Sieg über den KSC Lokeren die Tabellenführung in der belgischen Liga eroberte, steht auch in der Europa League mit vier Punkten auf Platz eins der Gruppe C. Mainz ist punktgleich, hat aber die schlechtere Tordifferenz. Auch deshalb hat die Partie eine hohe Dramatik (Tabelle der UEFA Europa League).

Große Ehre für Mainz 05

Als er jung gewesen sei, habe Anderlecht zu den besten Mannschaften der Welt gehört, sagte Schmidt. "Es ist eine große Ehre, Anderlecht hier in diesem Stadion begrüßen zu dürfen. Jeder Spieler aus unserem Kader will unbedingt in der Startelf stehen", sagte der Mainz-Trainer.

Die UEFA Europa League: FSV Mainz 05 - RSC Anderlecht, Donnerstag ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM

Zugleich kündigte Schmidt Rotationen an: "Wir werden am Donnerstagabend auf die Belastung und den Gegner reagieren. Natürlich werden wir auf den laufintensiven Positionen durchwechseln und anderen Spielern eine Chance geben. Wir müssen die Frische behalten."

Auch Sportdirektor Rouven Schröder zeigte seine Freude über die kommende Begegnung: "Mit Anderlecht haben wir in der Europa League ein wunderschönes Spiel vor der Brust."

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