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Hannover 96 v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga
Mirko Slomka war von Februar bis September 2014 Trainer des Hamburger SV © Getty Images

Der frühere HSV-Trainer Mirko Slomka sieht die Doppelfunktion von Dietmar Beiersdorfer kritisch. Ein neuer Sportdirektor sei laut Slomka wichtig für die Stabilität.

Der frühere HSV-Trainer Mirko Slomka hat seinem Ex-Klub eindringlich geraten, schnell einen neuen Sportdirektor zu installieren.

"Dem Hamburger SV würde es gut tun, wenn Dietmar Beiersdorfer als Vorstandsvorsitzender nicht die täglichen Entscheidungen treffen muss", sagte Slomka am Rande des Länderspiels Deutschland gegen Nordirland in Hannover.

Ein Sportdirektor müsse "täglich bei der Mannschaft sein, und das kann Beiersdorfer gar nicht als Vorstandsvorsitzender", führte der 49-Jährige aus, der mit den Hanseaten 2014 in der Relegation die Klasse gehalten hatte. Die Klärung der Sportdirektor-Personalie könne "helfen, Stabilität in dieses Team zu bekommen", glaubt Slomka.

Seit der Entlassung von Peter Knäbel im Mai übt Klubchef Beiersdorfer in Doppelfunktion auch das Amt des Sportdirektors aus. In Zukunft wolle er sich aber wieder ganz auf die Rolle des Vorstandsvorsitzenden konzentrieren, hatte der 52-Jährige Ende September erklärt.

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