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Dominik Kohr (l.) wechselte im Sommer 2015 von Leverkusen nach Augsburg © Getty Images

Knapp vier Wochen nach dem Horror-Foul von Jose Rodriguez steht der Augsburger Dominik Kohr wieder auf dem Platz. Vor der nächsten Grätsche hat er keine Angst.

Comeback nach nur 27 Tagen - davon ist selbst der Rückkehrer überrascht.

"Dass ich so schnell wieder auf dem Platz stand, damit hätte ich selbst nicht gerechnet. Da muss ich mich einfach bei der kompletten medizinischen Abteilung bedanken", sagte Augsburgs Dominik Kohr der Bild.

Kohr hatte bei dem fiesen Tritt des Mainzers Rodriguez am dritten Spieltag ein schweres Weichteiltrauma mit tiefer, offener und ca. 14 Zentimeter großer Wunde und freiliegendem Unterschenkelknochen erlitten.

Comeback mit Kompressionsstrumpf

180 Sekunden durfte der 22-Jährige gegen Schalke spielen - mit speziellem Schoner und Kompressionsstrumpf.

Daheim musste der U21-Nationalspieler die Wunde täglich desinfizieren und mit einem Pflaster abdecken. "Außerdem trage ich nun einen Kompressionssocken, damit es nicht zu einer Sickerung kommt, und der gleichzeitig auch die Durchblutung anregt. Der Schoner hilft, dass die Wunde nicht aufplatzt und gibt mir gleichzeitig auch ein sicheres Gefühl", so Kohr weiter.

Für das Spiel gegen den SC Freiburg meldet sich Kohr fit. "Ich würde es mir zutrauen zu spielen, aber natürlich entscheidet der Trainer. Mein Stil ist, dass ich keinem Zweikampf aus dem Weg gehe, das könnte gegen Freiburg notwendig sein. Angst vor der nächsten Grätsche habe ich nicht."

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