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Rudi Völler
Rudi Völler würde die Foul-Debatte gerne beenden © Getty Images

Die von Thomas Tuchel angestoßene Foul-Debatte registrierte Leverkusens Sportchef Rudi Völler anfangs mit einem Schmunzeln. Mittlerweile ist er das Thema leid.

Rudi Völler ist von der Eigendynamik der von Thomas Tuchel angestoßenen Foul-Debatte überrascht.

"Grundsätzlich habe ich das gar nicht so schlimm gefunden, dass er diese Statistik vorgelesen hat. Damals fand ich es noch zum Schmunzeln, aber die Diskussion stört ja jetzt", sagte der Sportliche Leiter von Bayer Leverkusen bei Sky90.

BVB-Trainer Tuchel hatte nach der 0:2-Niederlage seiner Dortmunder vor der Länderspielpause in Leverkusen auf der Pressekonferenz die seiner Meinung nach harte Gangart der Gegner kritisiert und seine Argumentation mit den Foul-Statistiken gestützt.

"Ganze Geschichte keine Diskussion wert"

"Unsere gute Leistung ist durch diese Diskussion ein bisschen untergegangen. Das hat mir natürlich auch nicht gefallen. Die ganze Geschichte ist eigentlich keine Diskussion wert", sagte Völler.

Die Debatte nahm an diesem Spieltag durch das hitzige 1:1 zwischen dem BVB und Hertha BSC nochmals Fahrt auf. Auch im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 wurde das Thema heiß diskutiert.

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Völler weiter: "Die Foul-Debatte darf nicht dazu führen, dass die Schiedsrichter jetzt noch sensibler pfeifen."

"Es ist eine Debatte zur Unzeit. Es war nicht nötig, dass der BVB dieses Thema aufmacht. Jetzt ist ein negativer Flow entstanden", sagte SPORT1-Experte Thomas Strunz.

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