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Uli Hoeneß will sich im November wieder zum Präsidenten des FC Bayern wählen lassen
Uli Hoeneß will sich im November wieder zum Präsidenten des FC Bayern wählen lassen © Getty Images

Wenige Wochen vor der Rückkehr ins Präsidentenamt beim FC Bayern schaltet Uli Hoeneß in den Angriffsmodus. Die Ziele sind Hoffenheim und Wolfsburg.

Am 25. November will sich Uli Hoeneß auf der Mitgliederversammlung des FC Bayern erneut zum Präsidenten wählen lassen. Bislang hielt sich der 64-Jährige, der in der Vergangenheit die "Abteilung Attacke" beim FC Bayern anführte, mit provokanten Äußerungen zurück.

Doch jetzt, wenige Wochen vor der Rückkehr auf den Bayern-Thron, scheint Hoeneß seine Zurückhaltung aufgegeben zu haben. Hoeneß war am Montagabend zu Gast bei einer Veranstaltung der Basketball-Abteilung der Bayern. Vorstand Jörg Wacker sprach über "Internationalisierung - Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb".

Eigentlich wollte Hoeneß nicht über Fußball sprechen. Dann überkam es den Macher des FC Bayern doch. Beim Thema Internationalisierung konnte er sich Spitzen gegen Hoffenheim und Wolfsburg nicht verkneifen.

"Hoffenheim wird Schwierigkeiten haben, eine Internationalisierung voranzutreiben." Er schätze den Klub von Mäzen Dietmar Hopp sehr. Doch müsse er zunächst sein "Hauptaugenmerk darauf legen, sich national durchzusetzen."

Die Internationalisierung im deutschen Fußball könnten derzeit nur Klubs wie Dortmund und Bayern anstreben, sagt er: "Ein Verein wie Hamburg nur, wenn er besser spielen würde." Und der VfL Wolfsburg? "Der hat das auch mal vorgehabt, solange der VW-Konzern richtig Geld in die Hand genommen hat."

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