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Carlo Ancelotti muss gegen Hoffenheim weiter auf Franck Ribery verzichten
Carlo Ancelotti muss gegen Hoffenheim weiter auf Franck Ribery verzichten © Getty Images

Carlo Ancelotti findet vor dem Kracher gegen Hoffenheim lobende Worte für Julian Nagelsmann. Ancelotti kann sich ihn sogar als Bayern-Trainer vorstellen.

Carlo Ancelotti hat sich vor dem Spitzenspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (ab 15.30 Uhr LIVE auf SPORT1.FM) lobend über seinen Kollegen Julian Nagelsmann und dessen Team geäußert.

"Sie sind sehr gut organisiert, spielen sehr intensiv und mit Tempo. Und sie haben im Moment viel Selbstvertrauen. Wir müssen in unserer besten Verfassung sein", sagte der Italiener auf der Pressekonferenz am Freitag.

Der 29 Jahre alte Nagelsmann habe das "schon im letzten Jahr sehr gut gemacht. Es ist ein bisschen seltsam, so einen jungen Trainer zu sehen. Das bedeutet, dass ich alt bin", ergänzte der 57-Jährige mit einem Schmunzeln. Junge Trainer wie Nagelsmann hätten zwar noch nicht so viel Erfahrung, so Ancelotti weiter, "aber sie haben großen Enthusiasmus und sind sehr fokussiert".

Ancelotti kann sich Nagelsmann sogar als Bayern-Trainer vorstellen. "Ich hoffe, er kann in Zukunft die beste Mannschaft der Welt trainieren. Vielleicht ja hier, in zehn oder 15 Jahren", sagte Ancelotti mit einem breiten Grinsen.

Ancelotti muss im Kracher weiter auf Franck Ribery verzichten. "Er ist noch nicht bereit. Ich denke, dass er beim nächsten Spiel wieder dabei sein kann", sagte Trainer Carlo Ancelotti am Freitag. Der 33 Jahre alte Franzose hatte nach fünfwöchiger Pause und überstandener Muskelverletzung am Donnerstag das Training aufgenommen. Neben Ribery fällt weiterhin auch Javi Martinez mit Muskelproblemen aus.

Dass Arjen Robben nach seiner Auswechslung in der Champions League sauer war, lässt Ancelotti kalt. "Er war nicht zufrieden, aber das ist normal. Wenn ich als Spieler ausgewechselt wurde, war ich auch nicht zufrieden. Ich habe nach dem Spiel mit ihm gesprochen", so Ancelotti.

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