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1. FC Koeln v Hertha BSC - Bundesliga
Michael Preetz versteht die Aufregung der Borussen © Getty Images

Gladbachs Verantwortliche bekommen bei ihrer Kritik gegen die Ansetzung der DFL Unterstützung vom kommenden Gegner. Hertha-Sportdirektor Michael Preetz versteht die Aufregung der Borussen.

Nach der Kritik von Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl und Trainer Andre Schubert am Spielplan der DFL bekommen die Fohlen Unterstützung vom kommenden Gegner.

"Wir können die Kollegen verstehen, das ist ja klar", sagt Sportdirektor Michael Preetz bei der Pressekonferenz der Berliner vor dem Duell mit den Fohlen am Freitagabend (). "Wenn du aus Gladbacher Sicht am Dienstagabend Champions League spielst und dann am Freitag wieder ran musst, dann verstehe ich Max Eberl, wenn er sagt, dass man das hätte günstiger legen können."

Allerdings, so Preetz, wisse man nicht, "was sich die DFL bei der Findung des Spielplanung genau überlegt hat".

DFL führt Großdemonstration als Grund an

Auch Hertha-Trainer Pal Dardai versteht die Aufregung der Borussen über die Ansetzung. "Das ist schwierig für Gladbach, weil es eine Riesenbelastung ist. Ich kann es verstehen, wenn sie damit ihre Probleme haben."

Am Mittwochnachmittag äußerte sich die DFL zur Kritik und führte Sicherheitsaspekte als Grund für die Terminierung an. Wegen einer Großdemonstration sollen "auf ausdrücklichen Wunsch der Sicherheitsbehörden keine Spiele der 1. und 2. Bundesliga stattfinden", hieß es in dem Statement.

Eberl hatte nach dem 1:1 gegen Celtic Glasgow die DFL scharf kritisiert. "Ich weiß nicht, was die Liga sich dabei gedacht hat, einen Champions-League-Teilnehmer direkt am Freitag wieder spielen zu lassen. Bei Bayern München gäbe es das nicht!"

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