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Arturo Vidal wurde in der Partie zwischen Chile und Kolumbien mit Adduktorenproblemen ausgewechselt © Getty Images

Trotz der Bedenken seitens des FC Bayern soll der angeschlagene Arturo Vidal in der WM-Quali Chiles gegen Uruguay auflaufen. Für Trainer Pizzi sind die Sorgen unbegründet.

Chiles Nationaltrainer Juan Antonio Pizzi will trotz der Bedenken seitens des FC Bayern München im WM-Qualifikationsspiel gegen Uruguay auf Arturo Vidal setzen.

Neben dem Mittelfeldspieler der Münchner sollen auch die zuletzt angeschlagenen Alexis Sanchez (FC Arsenal) und Claudio Bravo (Manchester City) auflaufen. "Alle drei stehen morgen für mich zur Verfügung", sagte Pizzi vor der Partie in der Nacht auf Mittwoch (0.30 Uhr MEZ).

Vidal musste im Spiel gegen Kolumbien (0:0) mit Adduktorenproblemen vorzeitig ausgewechselt werden. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte daraufhin den Verband in die Pflicht genommen.

"Der FC Bayern macht sich große Sorgen um die Gesundheit von Arturo Vidal. Wir fordern den chilenischen Verband auf, mit der Angelegenheit verantwortungsvoll und sensibel umzugehen. Es muss gewährleistet sein, dass die Gesundheit des Spielers an erster Stelle steht", sagte Rummenigge der Bild.

"Wir haben zu keiner Zeit Druck von irgendeinem Klub bekommen", sagte Pizzi. "Meine Einstellung ist, dass ich niemals einen Spieler einsetze, der nicht fit ist oder nicht spielen kann."

Alle Klubs könnten beruhigt sein, so Pizzi weiter: "Die Gesundheit unserer Spieler hat Vorrang. Wir werden niemals einen Spieler zwingen, der nicht die Zustimmung der medizinischen Abteilung hat."

Chile belegt in der Qualifikation für das Turnier in Russland aktuell nur Playoff-Platz fünf, punktgleich hinter Ecuador.

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