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Borussia Moenchengladbach v 1. FC Koeln - Bundesliga
Der 1. FC Köln spielt die beste Bundesliga-Saison seit 27 Jahren © Getty Images

München - Köln beendet seine schwarze Serie in Mönchengladbach und präsentiert sich historisch stark. Schalke feiert eine Saisonpremiere gegen zahme "Wölfe". Daten-Highlights.

Der 1. FC Köln hat die schwarze Auswärtsserie in Mönchengladbach beendet. Die Geißböcke feierten mit dem 2:1 den ersten Auswärtssieg im Rheinderby seit über acht Jahren.

Die Kölner weisen mit 21 Punkten nach elf Spieltagen ihre beste Bilanz seit 27 Jahren auf. Damals wurde der FC mit Trainer Christoph Daum Vizemeister. (Die Tabelle der Bundesliga)

Einer der Sieggaranten im Borussia-Park war einmal mehr Anthony Modeste in seinem 100. Bundesliga-Spiel. Der Stürmer erzielte nach elf Spieltagen bereits sein zwölftes Saisontor. Das gelang bei Köln zuletzt Klaus Allofs in der Saison 1984/85 (13 Tore).

Für Mönchengladbach endete dagegen eine beeindruckende Serie. Nach zuletzt zwölf Heimspielen ohne Niederlage verließ die Borussia erstmals seit zehn Monaten den Platz als Verlierer.

Nach nunmehr sechs Partien ohne Sieg steckt die Mannschaft von Trainer Andre Schubert tief in der Krise. Immerhin erzielten die Fohlen nach 495 torlosen Minuten wieder einen Treffer.

SPORT1 fasst weitere Daten-Highlights des 11. Spieltags zusammen:

- Schalker Auswärtspremiere:

Der FC Schalke 04 feierte den ersten Saisonsieg auf fremden Platz. Für Kapitän Benedikt Höwedes war es zudem der 100. Erfolg im deutschen Oberhaus.

Die Königsblauen setzten damit ihren Lauf fort und sind seit nunmehr zehn Pflichtspielen ungeschlagen. Eine derartige Serie innerhalb einer Saison gelang S04 letztmals vor zehn Jahren.

- Zahme "Wölfe":

Der VfL Wolfsburg blieb dagegen auch im sechsten Heimspiel ohne Sieg. Drei Heimniederlagen gab es zudem zuletzt im Winter 2009/10. Besonders erschreckend: Die "Wölfe" präsentierten sich extrem harmlos und gaben in der gesamten Partie nicht einen einzigen Schuss aufs Tor ab.

- Aufatmen in Ingolstadt:

Was so ein Trainerwechsel doch alles bewirken kann. Maik Walpurgis feierte beim FC Ingolstadt sein Debüt an der Seitenlinie. Prompt beendeten die Schanzer ihre saisonübergreifende Negativserie von 15 sieglosen Spielen in Folge.

Der Erfolg beim SV Darmstadt 98 war nicht nur der erste Dreier seit sieben Monaten, sondern auch der erste Sieg eines neu installierten Trainers beim ersten Auftritt in dieser Spielzeit.

- Lieblingsgegner Freiburg:

Der SC Freiburg liegt dem FSV Mainz 05 ganz offensichtlich. Die Rheinhessen sind gegen den Sport-Club seit nunmehr zehn Spielen ungeschlagen, so lange wie gegen keine andere Bundesliga-Mannschaft. Die Freiburger warten dagegen weiter auf ihren ersten Sieg in Mainz.

- Malli stellt Rekord ein - Niederlechner auf:

Yunus Malli erzielte mit dem erfolgreichen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 sein 29. Tor für den FSV. Damit zog der 24-Jährige in der ewigen Mainzer Torjägerliste mit Rekordtorschütze Mohamed Zidan gleich.

© iM Football

Der an Freiburg ausgeliehene Florian Niederlechner sorgte gegen seinen Stammverein dagegen für einen Negativrekord. Der Stürmer sah bereits nach acht Sekunden die schnellste Gelbe Karte seit der Datenerfassung.

Apropos Gelb: Stefan Bell wurde gegen Freiburg in dieser Saison zum fünften Mal verwarnt und muss als erster Spieler nun eine Gelbsperre absitzen.

- Petersen jagt Pizarro:

Nils Petersen erzielte in Mainz sein viertes Saisontor und bewies damit erneut seine Joker-Qualitäten. Für den Stürmer war es der 14. Bundesliga-Treffer nach einer Einwechslung. Nur Werder Bremens Claudio Pizarro traf von den aktiven Spielern noch einmal mehr. Der beste Joker der Bundesliga-Geschichte ist (vorerst noch) Alexander Zickler mit 18 Treffern.

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