Video

Uwe Seeler und Sergej Barbarez äußern sich zur Situation beim Hamburger SV. Seeler nimmt die Spieler in die Pflicht, Barbarez setzt auf die Fans.

Zwei Punkte, vier Tore, Platz 18 - der Hamburger SV steckt tief in der Krise. Und selbst HSV-Legenden wie Uwe Seeler und Sergej Barbarez befürchten das Schlimmste.

"Die Hoffnung stirbt immer zuletzt, aber es wird sehr, sehr schwer", sagte Seeler auf einer Veranstaltung der Hamburger Morgenpost.

"Die Spieler müssen sich selbst hinterfragen, ob das reicht oder ob sie nicht mehr geben können. Von einem Profi verlange ich allein aus kämpferischer Sicht einfach mehr", sagte Seeler zu SPORT1.

Seeler nimmt Spieler in die Pflicht

Die HSV-Fans hätten "in den letzten Jahren schon schwer gelitten. Sie haben toll zur Mannschaft gehalten. Wie lange das noch geht, weiß ich nicht", meinte Seeler. Irgendwann sei der Kredit vielleicht aufgebraucht. 

"Schön wäre es, wenn sie so lange wie möglich zur Mannschaft halten, aber die Mannschaft muss jetzt auch explodieren und Punkte holen", sagte Seeler, der am Tag der 2:5-Pleite gegen Dortmund seinen 80. Geburtstag gefeiert hatte.

Barbarez: Es fehlt eigentlich alles"

Ex-HSV-Star Sergej Barbarez schätzt die Lage beim Bundesliga-Dino als "sehr bedrohlich" ein. "Es fehlt eigentlich alles. Das ist eine Situation, die man nicht in ein oder zwei Tagen bewältigen kann. Man hofft von Spiel zu Spiel, dass das Glück kommt und man gewinnt", sagte Barbarez zu SPORT1.

In der momentanen Situation sei die Unterstützung der Fans "eigentlich am allerwichtigsten", so Barbarez, doch zumindest an die Anhänger glaubt er fest: "Sie sind immer zu 100 Prozent da und werden die Mannschaft unterstützen, egal in welcher Liga."

Und Ex-HSV-Boss Carl-Edgar Jarchow meinte: "Ich werde die Daumen drücken. Die Spieler kriegen mit, was in der Stadt los ist. Ich kann nur hoffen, dass es nicht zu noch größerem Druck führt."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel