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Dietmar Beiersdorfer ist seit dem 9. Juli 2014 Vorstandsvorsitzender beim HSV
Dietmar Beiersdorfer ist seit dem 9. Juli 2014 Vorstandsvorsitzender beim HSV © Getty Images

Dietmar Beiersdorfer schließt nach der Hamburger Klatsche gegen den BVB seinen Rücktritt aus. Auch ein erneuter Trainerwechsel scheint keine Option zu sein.

Trotz des 2:5-Debakels gegen Borussia Dortmund und der immer bedrohlicher werdenden Lage schließt Dietmar Beiersdorfer beim Hamburger SV seinen Rücktritt aus.

"Natürlich habe ich als Vorstandsvorsitzender die Gesamtverantwortung. Ich gehe vorweg, und das werde ich auch in Zukunft tun", sagte der Klubchef im Hamburger Volksparkstadion. Ebenso sei ein erneuter Trainerwechsel wohl keine Option.

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Ende September hatte Markus Gisdol die Nachfolge von Bruno Labbadia angetreten, war seitdem aber ohne Sieg geblieben. "Die Bilanz ist schlecht, da dürfen wir keine Ausreden suchen", sagte Beiersdorfer, der aber an Gisdol festhalten will. "Das geht nur zusammen", betonte der Vorstandschef.

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Beiersdorfer wies darauf hin, dass er dem ehemaligen HSV-Profi Nico-Jan Hoogma als möglichen künftigen Sportdirektor eine Absage erteilt habe. Hoogma hatte am Freitag betont, er habe dem HSV abgesagt. Zu den weiterhin als Sportchef-Kandidaten gehandelten Ex-Profis Horst Heldt und Jens Todt wollte sich Beiersdorfer am Sonntagmittag nicht äußern.

Der Chef des Kontrollgremiums, Karl Gernandt (56), hatte die Diskussionen um eine mögliche Ablösung Beiersdorfers öffentlich beendet. "Der HSV ist definitiv nicht auf der Suche nach einem Vorstandsvorsitzenden, der Vorstandvorsitzende schießt keine Tore", hatte Gernandt gesagt: "Er ist auch nicht verantwortlich dafür, dass Tore geschossen werden."

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