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FC Bayern Muenchen - Annual General Assembly
Uli Hoeneß ist seit Freitagabend wieder Präsident des FC Bayern © Getty Images

Nach seiner aufsehenerregenden Aussage, er sehe Leipzig als neuen "Feind", rudert Uli Hoeneß zurück. Feinde gebe es nur im Krieg, er würde das Wort nicht mehr benutzen.

Uli Hoeneß hat sich am Tag nach seiner Wahl zum Präsidenten des FC Bayern ausdrücklich für seine Wortwahl mit Blick auf die Konkurrenz aus Leipzig und Dortmund entschuldigt.

"In meiner Euphorie gestern habe ich natürlich ein völlig falsches Wort gesagt. Das gilt sowohl für Leipzig als auch für Dortmund", meinte Hoeneß vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen bei Sky zu seiner Aussage vom Freitag, er freue sich, in Leipzig "einen zweiten Feind" neben Dortmund zu haben.

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Bereits auf der nächtlichen Pressekonferenz nach der Jahreshauptversammlung hatte Hoeneß erstmals Abstand von seiner Wortwahl genommen und erklärt, er wolle Leipzig lieber "einen Rivalen" nennen.

Hoeneß gibt BVB-Coach Tuchel Recht

Im Fußball gebe es keine Feinde, relativierte Hoeneß mit einem Tag Abstand noch einmal, "die gibt es im Krieg im Irak oder in Syrien. Da gibt es Feinde, aber nicht im Fußball."

BVB-Coach Thomas Tuchel hatte bereits am Samstagnachmittag vor dem Spiel der Dortmunder in Frankfurt gemeint, er finde Hoeneß' Wortwahl "nicht gut" und erklärt: "Wir sind gerne ein Rivale. Es geht nicht um Feindschaft."

Darauf angesprochen meinte Hoeneß einige Stunden später: "Da hat er vollkommen Recht. Das Wort würde ich auch nie mehr benutzen."

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