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Überraschungs-Tabellenführer RB Leipzig mischt bislang die Liga auf. Für Coach Ralph Hasenhüttl ist die Meisterschaft aber weiterhin kein Thema.

Ralph Hasenhüttl, Trainer des Überraschungs-Aufsteigers RB Leipzig, hat trotz Platz eins nach zwölf Spieltagen in der Bundesliga vor übertriebenen Erwartungen an sein Team gewarnt.

"Jetzt sind wir Meisterkandidat. Für manche wäre es jetzt schon eine Enttäuschung, wenn wir nur in der Europa League spielen sollten. Das ist natürlich Schwachsinn hoch zehn!", sagte Hasenhüttl in einem Interview mit der Kleinen Zeitung aus seinem Heimatland Österreich.

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Zu seinen persönlichen Zielen erklärte der frühere Nationalstürmer (8 Länderspiele/3 Tore): "Wir wollen eine sorgenfreie Saison spielen. Und die dürfte es werden."

Hasenhüttl betonte derweil, dass die herausragende Zwischenbilanz seines Teams nicht bloß einem "Lauf" zu verdanken sei: "Es ist schon möglich, dass es so was gibt. Wer unsere Leistung aber nur auf einen Lauf reduziert, der tut dem Lauf unrecht", betonte der 49-Jährige.

Viel harte Arbeit

"Ich nehme meine Mannschaft ja nicht nach dem Spiel, stecke sie in eine Vitrine, lasse sie vor dem nächsten Spiel wieder auf den Platz und sie spielt so weiter wie davor. So funktioniert das ja leider nicht. Es ist einfach brutal viel harte Arbeit. Dass es so leicht aussieht, ist ja genau das, was Perfektionismus ausmacht", äußerte der ehemalige Coach des FC Ingolstadt.

Vor den Bayern

Leipzig führt die Bundesliga-Tabelle nach zwölf Spieltagen mit drei Punkten Vorsprung vor Titelverteidiger Bayern München an. Am 21. Dezember treten die Sachsen zum Spitzenspiel in der Münchner Allianz Arena an.

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