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Christian Heidel sieht einen Aufwärtstrend © SPORT1

Nach den jüngsten Erfolgserlebnissen mahnt Christian Heidel, auf dem Boden zu bleiben. Außerdem nennt er den Grund für die anfängliche Krise der Schalker.

Christian Heidel blickt nach dem verkorksten Saisonstart des FC Schalke zuversichtlich in die kommenden Wochen.

Wir haben Erfahrungen sammeln können und seit ein paar Wochen läuft es zum Glück so, wie wir es uns vorstellen“, sagte Schalkes Manager vor dem Spiel der UEFA Europa League gegen FK Krasnodar bei SPORT1: „Wobei wir nicht so euphorisch sind zu sagen, wir hätten komplett den Bock umgestoßen. Dafür waren die ersten fünf Spiele zu heftig.“

In der Bundesliga hatten die Königsblauen die ersten fünf Spiele unter dem neuen Trainer verloren. „Die ersten Spiele waren für Markus Weinzierl fast Testspiele. Leider haben sie in der Bundesliga stattgefunden, weil wir keine Zeit mehr für Freundschaftsspiele gab“, erklärte Heidel.

Als Grund für den Fehlstart führte er die Tatsache an, „wir unsere Mannschaft erst recht spät zusammenbekommen haben. Das war dem Umstand geschuldet, dass der Wechsel von Leroy Sane erst sehr spät feststand.“

Anschließend ging es mit acht Punkten aus vier Partien bergauf, zuletzt holten die Gelsenkirchener im Derby bei Borussia Dortmund ein 0:0.

In der Europa League lief es mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen optimal, mit einem Sieg gegen Krasnodar wäre der Einzug in die Runde der besten 32 Mannschaften unter Dach und Fach.

„Wir können uns für die nächste Runde qualifizieren, wir überwintern im DFB-Pokal,  und wenn es uns dann noch gelingt, in der Bundesliga aufzuholen, könnten wir das Weihnachtsfest einigermaßen zufrieden feiern“, meinte Heidel.

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