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Augsburgs Manager Stefan Reuter legt im Volkswagen Doppelpass jegliche Dispute zwischen ihm und Markus Weinzierl bei. Zudem schätzt er die Situation beim FCA ein.

Stefan Reuter und Markus Weinzierl haben Frieden geschlossen.

Im Volkswagen Doppelpass äußerte sich der Manager des FC Augsburg zum Verhältnis mit dem ehemaligen Coach. Als Weinzierl im Sommer seinen Wechsel zum FC Schalke 04 beschloss, machte sich bei Reuter eine gewisse Ernüchterung breit: "Die Enttäuschung war da. Wir wollten langfristig zusammenarbeiten. Das Problem war, dass er kurz davor noch einen Vertrag bei uns unterschrieben hatte."

Im Endeffekt konnte der FCA-Manager seinen ehemaligen Trainer verstehen: "Markus Weinzierl hat das Angebot aus Schalke bekommen und es ist menschlich nachvollziehbar, dass du mal einen großen Verein trainieren willst. Es ist dann schwer, jemanden anzuketten."

Laut Reuter konnte man den jetzigen Schalke-Trainer nicht gebührend verabschieden. Doch alle Probleme sind aus der Welt geschafft, die beiden haben sich ausgesprochen.

Mit Weinzierl hatte der FC Augsburg die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte. Die Schwaben wurden Achter und spielten international. Reuter ist die gestiegene Erwartungshaltung bewusst, er will diese aber so gering wie möglich halten.

"Wir können es alle realistisch einschätzen. Wir haben nach wie vor das drittniedrigste Budget. Man kann nicht fordern, dass wir um die internationalen Plätze spielen. Wir sind nicht eine Mannschaft, die einen Ballbesitz-Fußball spielt. Wir wollen aus einer Kompaktheit spielen und schnell umschalten", so der Manager, "Wir gehen kontinuierlich in die richtige Richtung und wir müssen kleine Schritte machen."

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