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Der Niederländer erinnert sich an seinen Wechsel zum FC Bayern und erklärt seine Zweifel. Letztlich war auch ein Ex-Trainer mitverantwortlich für die Entscheidung.

Arjen Robben hat erklärt, dass er lange mit sich ringen musste, um zum FC Bayern zu wechseln.

"Es gab den Kontakt zu den Bayern, aber die Entscheidung war schwierig, die schwierigste meines Lebens. Bayern gehörte damals nicht zu den europäischen Spitzenteams - anders als heute - und es war für mich ein Rückschritt", sagte der Niederländer dem TV-Sender Fox Sports.

Robben stand 2009 bei Real Madrid unter Vertrag. Als Florentino Perez zum Präsidenten gewählt wurde, verpflichtete er für viel Geld Cristiano Ronaldo, Kaka, Karim Benzema und Xabi Alonso.

"Uns wurde gesagt, dass der Klub Geld machen könnte, wenn er mich verkauft. Aber ich wollte eigentlich nicht gehen. Ich blickte auf die möglicherweise beste Vorbereitung meines Lebens zurück, aber eine Chance habe ich trotzdem nicht bekommen. Also musste ich eine Entscheidung treffen", meinte Robben im Rückblick.

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Letztlich wechselte der Offensivspieler kurz vor Ende der Transferperiode für 24 Millionen Euro nach München - ein Verdienst der Geduld der Verantwortlichen.

"Am Ende habe ich dann doch unterschrieben, weil der Verein alles in seiner Macht stehende getan hat, um mich zu überzeugen. Auch Louis van Gaal (damaliger Bayern-Trainer, Anm. d. Red.) war ein Argument."

Der Wechsel entpuppte sich als Volltreffer. Noch immer steht Robben beim FCB unter Vertrag, die Verlängerung seines auslaufenden Vertrags steht bevor. "Mittlerweile bin ich Bayer durch und durch. Ich bin in meiner achten Saison hier und ein Teil dieses Vereins", schwärmt der 32-Jährige von seinem Verein.

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