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Bayern-Präsident Uli Hoeneß (rechts) besuchte das Team in Doha
Bayern-Präsident Uli Hoeneß (rechts) besuchte das Team in Doha © Getty Images

Uli Hoeneß präsentiert sich beim "Alpensymposium" im schweizerischen Interlaken in Bestform. Er stichelt gegen die Konkurrenz und kritisiert die chinesische Liga.

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß kann die Kritik an der Wahl des Trainingslagers des Rekordmeisters nicht nachvollziehen und versetzt der Konkurrenz einen Seitenhieb.

"Wenn ich das Wetter in Europa betrachte, waren die Bayern wieder einmal klüger. Die Mannschaften, die nun im Süden Spaniens und Portugals frieren, haben keinen Vorteil. Ich komme aus Doha. Dort sind die Temperaturen angenehm, und der Rasen wird mit der Nagelschere gepflegt", sagte Hoeneß beim "Alpensymposium" im schweizerischen Interlaken.

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Natürlich seien die Arbeitsbedingungen in Katar "nicht perfekt", aber sie würden nicht besser, "wenn wir nicht hinfliegen und Diskussionen anstoßen", wird Hoeneß in der Neuen Zürcher Zeitung zitiert. Der OK-Chef der WM 2022 habe sich immerhin deutschen Medien gestellt und auch "kritische Fragen" beantwortet.

Hoeneß kritisiert Chinesen

Auf wenig Gegenliebe stößt bei Hoeneß auch die jüngste Entwicklung im chinesischen Fußball. Da seien einige "völlig gaga" geworden. Das Tempo mache einem Angst, weil man dort den dritten vor dem ersten Schritt tätige, "das kann nicht gutgehen".

Dagegen sieht der Bayern-Präsident im Aufstieg von RB Leipzig durchaus eine Signalwirkung für den Fußball-Osten.

"Ein ganzer Landstrich, der ganze Osten, der nach der Wende sportlich zusammenzufallen schien, hat eine Chance, wieder aufwärts zu gehen. Vielleicht macht das auch Rostock, Magdeburg oder Dresden Mut", sagte Hoeneß.

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