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FIFA Council Meeting - Part I
Sunil Gulati ist Prasident des US-amerikanischen Fußballverbandes © Getty Images

Nach den von Donald Trump verhängten Einreiseverboten lässt der US-Verbandspräsident eine Bewerbung um die Austragung der Fußball-WM 2026 offen. Dies sei derzeit nachrangig.

Die Auswirkungen von US-Präsident Donald Trumps Einreiseverboten auf eine mögliche US-Bewerbung für die Fußball-WM 2026 bleiben zunächst unklar.

Das bestätigte Sunil Gulati, Präsident des Nationalverbandes USSF, am Rande des Länderspiels gegen Serbien.

"Wie sich das auf internationale Sportereignisse auswirkt, ist offen gesagt zweitrangig. Die Probleme, die der Erlass mit sich bringt, gehen weit darüber hinaus", sagte Gulati.

Noch hat der US-Verband nicht öffentlich bestätigt, dass er sich um die Endrunde 2026 bewirbt. Derzeit gelten die Staaten, eventuell im Verbund mit Kanada und/oder Mexiko, aber als logischer Kandidat. Doch Trump hatte in der vergangenen Woche verfügt, dass Bürger aus Iran, Sudan, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen und Irak in den nächsten 90 Tagen nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Flüchtlingen weltweit wurde die Einreise für 120 Tage untersagt, syrischen Flüchtlingen sogar auf unbestimmte Zeit.

"Der Sport beinhaltet die Bewegungsfreiheit von Spieler und Ideen", sagte Gulati: "Wir stehen im Moment vor vielen Herausforderungen in dieser Welt. Lasst uns abwarten, wie sich die Dinge entwickeln, bevor wir eine Entscheidung über die Ausrichtung oder Co-Ausrichtung der WM fällen."

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