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Hertha BSC Berlin v Eintracht Braunschweig - 2. Bundesliga
In vielen Stadien - wie hier im Berliner Olympiastadion - werden Bengalos gezündet © Getty Images

In die Diskussion um die teilweise Legalisierung von Pyrotechnik könnte wieder Bewegung kommen. Ein FDP-Politiker setzt sich für Bengalo-Zonen in deutschen Stadien ein.

Das Abbrennen von Pyrotechnik führt in der Bundesliga seit Jahren zu harten Strafen.

DFL und DFB sehen darin nach wie vor eine starke Gefährdung der Zuschauer in den Stadien.

Nun aber könnte wieder Bewegung in die Diskussionen kommen. Der niedersächsische FDP-Abgeordnete Jan-Christoph Oetjen fordert in den Stadien bestimmte Zonen für das Zünden von Bengalos.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass durch das Abbrennen andere Zuschauer gefährdet werden.

"Uns ist es lieber, dass das kontrolliert passiert als in Wild-West-Manier, wie es jetzt der Fall ist", sagte Oetjen der Hannoverschen Allgemeinen.

Seiner Meinung nach gehörten Bengalos zu den Choreografien der Fans, die zur Atmosphäre im Stadion beitragen.

Diese Pläne ähneln den Forderungen der Kampagne "Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren". Gespräche über die teilweise Legalisierung von Bengalos sind jedoch vom DFB abgebrochen worden.

Seitdem gelten die Fronten als verhärtet.

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