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Der neue HSV-Boss Heribert Bruchhagen schwärmt von Investor Klaus-Michael Kühne. Gleichzeitig droht der 68-Jährige, den Rotstift beim Bundesliga-Dino anzusetzen.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen vom Hamburger SV baut auf dem Weg der sportlichen und finanziellen Konsolidierung weiter auf Investor Klaus-Michael Kühne.

"Wir hatten ein sehr ordentliches Gespräch. Dabei war ich sehr überrascht, welche Detailkenntnisse er von der Bundesliga hat", sagte Bruchhagen im Trainingslager der Hanseaten in Dubai: "Er ist exzellent informiert, nicht nur über die Vorgänge beim HSV, sondern auch über die bei den anderen Bundesligisten."

Kühne, der dem HSV schon im Sommer ein erfolgsabhängiges Darlehen in Höhe von 38 Millionen Euro für Transfers gewährte, wünsche sich beim Tabellen-16. endlich Kontinuität.

"Das ist aus meiner Sicht nachvollziehbar", sagte Bruchhagen und schmeichelte dem milliardenschweren Logistik-Unternehmer: "Was Herr Kühne bislang für den Verein gemacht hat, ist ein Indiz dafür, dass er den HSV lebt und ihm sein Verein sehr am Herzen liegt."

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Angesichts von rund 75 Millionen Euro Verbindlichkeiten und einem erwarteten Minus von etwa elf Millionen in der laufenden Spielzeit setzt Bruchhagen an der Elbe den Rotstift an. "Es ist selbstverständlich, dass man nur das Geld ausgibt, was man auch hat. Das habe ich immer so gemacht und dazu stehe ich", sagte der Nachfolger von Dietmar Beiersdorfer.

"Man muss alles dafür tun, eine spielstarke Mannschaft zu haben. Ich muss mich aber nicht dafür entschuldigen, wenn ich keine mutigen Finanzinstrumente anwende, denn das bedeutet nichts anderes, als sich Geld zu leihen."

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